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Ausbildung zum/zurTierheilpraktiker/in

Zentralstelle für Fernunterricht Bergische Quallität Allianz Logo VFT Inkl. eLearning Inkl. eLearning
Ausbildungsdauer

24 Monate Regelstudienzeit
(individuelle Absprachen sind an unserer Schule natürlich möglich)

Ausbildungsbeginn

Jederzeit; die Ausbildung kann berufsbegleitend absolviert werden.

Lernaufwand

ca. 8 Stunden pro Woche für die Bearbeitung der Studienbriefe

Lernmaterial
  • 35 Studienbriefe mit Übungen, Aufgaben und Praxisbeispielen
  • Zwischentests nach jedem Studienbrief
Seminare
  • 3 Praxisseminare (in der Regel am Wochenende)
  • 4 Sonntage mit jeweils 4 Vorlesungen (Teilnahme empfohlen)

Um nähere Informationen über Inhalte der Studienbriefe und Seminare zu erfahren, laden Sie die Lehrgangseinführung aus unserem Downloadcenter herunter.

Abschluss
  • Schriftliche Abschlussprüfung
  • Studienbescheinigung mit Aufführung aller Ausbildungsinhalte
  • BTB-Abschluss-Zertifikat: Ausbildung "Tierheilpraktiker"
Wenn Sie an den Wochenendseminaren nicht teilnehmen, erhalten Sie lediglich ein Abschlusszeugnis „Grundlagen der Veterinärmedizin“.

Bei Bedarf haben Sie die Möglichkeit einer Prüfung durch die Kooperation Deutscher Tierheilpraktikerverbände e.V. (wenn Sie das Verbandslogo des VfT e. V., mit dem wir kooperieren, führen wollen).
Teilnahmegebühren

Preise und weitere Informationen erhalten Sie mit unserem kostenlosen Studienprogramm. Jetzt kostenfrei & unverbindlich anfordern!

Staatliche Zulassungsnummer
753798c

Ähnlich wie beim Heilpraktiker für den Menschen unterscheidet sich auch bei Tierheilpraktikerinnen und Tierheilpraktikern eine Behandlung am Tier grundlegend von schulmedizinischen Verfahren. Tierheilpraktiker/innen nutzen bei ihren tierischen Patienten ebenfalls alternative Heilmethoden und verwenden natürliche, mild wirkende Arzneimittel ohne schädliche Nebenwirkungen. Die Behandlung in der Naturheilkunde stimuliert auch hier mittels Akupunktur und Heilpflanzenkunde etc. die Selbstheilungskräfte der felligen oder gefiederten Patienten.

Besonders bei der Behandlung von Hunden, Katzen und Pferden werden naturheilkundliche Behandlungsmethoden immer stärker nachgefragt, aber auch bei weiteren Kleintieren, Meerschweinchen, Hamstern oder Kaninchen kommen altenative Verfahren der Naturheilkunde immer mehr zum Tragen. Nach einer gewissen Anlaufphase können Tierheilpraktiker nach ihrer Ausbildung in Ihren Praxen mit guten bis sehr guten Praxisumsätzen rechnen. Anders als bei Humanmedizinern, deren Behandlungen von den Krankenkassen erstattet werden können, ist jede Behandlung beim Tierarzt seit jeher privat zu bezahlen. Das senkt die Schwelle für Tierhalter beträchtlich, sein Tier von einem Heilpraktiker für Tiere behandeln zu lassen. Darüber hinaus ist die Nachfrage nach alternativen veterinärmedizinischen Therapien seit Jahren unverändert hoch und wird in der Zukunft weiter ansteigen. Die geringe Geburtenrate und die Vorliebe für „Single-Haushalte“ in den letzten Jahrzehnten führt dazu, dass immer mehr Menschen Haustiere halten.

Neben der Tätigkeit in der eigenen Praxis haben sich noch weitere lohnende Betätigungsfelder für Tierheilpraktiker herauskristallisiert:

  • die Beratung und Betreuung von Tierhaltern zu gesundheitlichen Themen, z. B. in Workshops und Seminaren sowie
  • eine angestellte Tätigkeit mit der Zusatzqualifikation "Tierheilpraktiker bzw. Tierheilpraktikerin": Ob Sie als Tierpfleger in einem Zoo oder Tierheim arbeiten, ob Sie Angestellte in einem Tiergeschäft sind, im landwirtschaftlichen Bereich oder in der Tierzucht arbeiten: Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker wertet Ihr Angestelltenverhältnis in jedem Fall auf, was einen innerbetrieblichen Aufstieg sowie einen besseren Verdienst zur Folge haben kann.

Zielgruppe des Fernstudiums

  • Tierfreunde, die sich nach der Ausbildung inkl. Prüfung mit eigener Tierheilpraktikerpraxis in einem neuen Beruf selbstständig machen wollen
  • Angehörige veterinärmedizinischer Tierhaltungs- und Tierpflegeberufe, die per Fernstudium neue Möglichkeiten in Ihrem Beruf suchen (Zusatzqualifikation)
  • Angehende Studenten, die die Wartezeit für ein Studium der Tiermedizin mit einem Fernstudium überbrücken möchten
  • Tierhalter, die sich in der Ausbildung per Fernstudium an unserer Schule umfassende und professionelle Kenntnisse über die Anatomie, Physiologie und Pathologie der Haustiere aneignen wollen

Ausbildungsziele des Fernkurses

  • Die Ausbildung zum/zur Tierheilpraktiker/in beim BTB vermittelt umfassendes Wissen über die Anatomie und Physiologie der Haustiere, hauptsächlich von Pferden, Hunden und Katzen sowie über die allgemeine und spezielle Krankheitslehre (Pathologie).
  • Sie erlernen in während unseres Fernlehrgangs in Praxisseminaren die notwendigen Vorgehensweisen und Untersuchungsmethoden, um als Heilpraktiker für Tiere Erkrankungen zu diagnostizieren. Dabei helfen Ihnen eingehende Kenntnisse über die Aussagen der Labordiagnostik, die Sie während des Fernstudiums erarbeiten.
  • Sie werden in unserem Lehrgang für Ihren neuen Beruf mit den allgemeingültigen Aussagen über den Ablauf von Infektionen (Allgemeine Infektionslehre) und den spezifischen Ablauf spezieller Infektionserkrankungen (Spezielle Infektionslehre) vertraut gemacht. Darüber hinaus lernen Sie, bei welchen Infektionserkrankungen eine amtsärztliche Meldepflicht besteht.
  • Zum ordnungsgemäßen Betreiben einer Praxis gehören Kenntnisse über hygienische Maßnahmen und spezielle gesetzliche Grundlagen, die Ihnen nach dem Fernstudium beruflich in Ihrer therapeutischen Arbeit am Tier Grenzen setzen - Inhalte, die Sie natürlich in unserer Ausbildung lernen.
  • In Theorie und Praxis erlernen Sie während der Tierheilpraktiker Ausbildung verschiedene Erste Hilfe-Maßnahmen und Sofortmaßnahmen bei Notfällen.
  • Im Bereich der therapeutischen Anwendungen erhalten Sie im Rahmen unserer Tierheilpraktiker-Ausbildung praxisrelevantes Wissen über die wichtigsten Grundlagen der Naturheilverfahren und der Tierpsychologie.
  • Sie werden in unserer Ausbildung umfassende Kenntnisse in allen Teilbereichen erwerben, die Sie in Ihrem neuen Beruf zum Betreiben einer Tierheilpraktikerpraxis benötigen.
  • Durch die Kombination der Tierheilpraktiker-Ausbildung mit verschiedenen zusätzlichen Fachrichtungen (z. B. Veterinär-Homöopathie, Veterinär-Heilpflanzenkunde oder Veterinär-Akupunktur für Pferde bzw. Kleintiere) erhalten Sie darüber hinaus die Möglichkeit, nach Absolvierung der Prüfung direkt in die praktische therapeutische Arbeit einzusteigen.

Ausbildungsinhalte des Lehrgangs

  • Biologische Grundlagen: Systematik und spezifische biologische Merkmale der Tierklassen - Zytologie (Zelllehre) - Histologie (Gewebelehre)
  • Veterinär-Anatomie und -Physiologie: Strukturen und Funktion des Bewegungsapparates (Knochen- und  Muskellehre), des Herz-Kreislaufsystems, des Blutes und des Lymphsystems, des Atmungssystems, des Verdauungssystems, des Urogenitalsystems, der Sinnesorgane, der Haut und Hautanhangsgebilde, des Nervensystems, des Hormonsystems
  • Tierhaltung und Behandlungsverfahren: Veterinär-Ernährungslehre - Grundlagen der Tierpsychologie (Teil 1 und 2), der Naturheilverfahren, der Veterinär-Heilpflanzenkunde und der Veterinär-Homöopathie
  • Veterinär-Pathologie: Allgemeine Pathologie (Veterinärmedizin) - Klinische Diagnostik - Arzneimittellehre - Verletzungen, Vergiftungen und Erste-Hilfe-Maßnahmen in der Veterinärmedizin - Erkrankungen der Haut und Hautanhangsgebilde, des Atmungssystems, des Herz-Kreislaufsystems, des Blutes und der Lymphe, des Bewegungsapparates, des Verdauungstraktes, des Nervensystems, der Sinnesorgane, des Hormonsystems, der Harn- und Geschlechtsorgane - Trächtigkeit und Geburt - Allgemeine Infektionslehre - Melde- und anzeigepflichtige Infektionskrankheiten
  • Gesetzes- und Berufskunde: Gesetzeskunde für Tierheilpraktiker - Der Weg in die Selbständigkeit für freie Berufe im Gesundheitswesen - Spezielle Berufskunde für Tierheilpraktiker

Zulassungsvoraussetzungen zum Fernkurs

Bei den Zulassungsvoraussetzungen zur Tierheilpraktiker-Ausbildung orientiert sich das BTB an der Ausbildung zum Heilpraktiker sowie den gesetzlichen Bestimmungen für die Zulassung zur amtsärztlichen humanmedizinischen Heilpraktikerprüfung. Wir erwarten:
  • ein Mindestalter von 25 Jahren zum Zeitpunkt der Praxiseröffnung (nicht zu Beginn des Fernstudiums) und
  • mindestens einen Hauptschulabschluss.
  • Begründete Ausnahmen sind bei dieser Berufsausbildung natürlich möglich; bitte sprechen Sie uns an. Entweder per Tel.: 0800 / 282 282 0 oder per E-Mail unter kontakt@btb.info.
  • Eine amtsärztliche Prüfung wie bei Heilpraktikern ist für Tierheilpraktiker nicht vorgesehen!

Veranstaltungsorte der ausbildungsbegleitenden Seminare an unserer Schule

  • Praxisseminare: Horstmar (bei Münster), München oder Neustadt an der Weinstraße (zur Auswahl)
  • Sonntagsvorlesungen: Hannover, Wuppertal, Mannheim oder München (zur Auswahl)

Das Besondere an dieser BTB-Ausbildung

Weitere Vorteile für BTB-Schüler

  • kostenfreie Teilnahme an unserem umfangreichen Webinarangebot
  • Berechtigung zur kostenfreien Teilnahme an allen zusätzlichen vom BTB angebotenen Sonntagsvorlesungen
  • kostenfreie 2-jährige Weiterbetreuung durch das BTB nach dem offiziellen Ausbildungsende, falls Sie Ihre Abschlussarbeit in der regulären Dauer nicht absolvieren konnten, dadurch können Sie die Studiendauer flexibel Ihren Bedürfnissen anpassen.
  • Nach erfolgreichem Lehrgangsabschluss erstatten wir Ihnen das erste Jahr Mitgliedschaft im VfT - Verband freier Tierheilpraktiker e. V., einem führenden Berufsverband für Tierheilpraktiker/innen in Deutschland.
  • Existenzgründungsberatung durch die Schulleitung
  • spezielle Marketingberatung für Ihre spätere Praxistätigkeit durch unsere Spezialisten im BTB-Sekretariat: Herrn Stefan Waloschek (Design Werbemedien) und Herrn Joscha Körschgen (Internetauftritt)

Kombinierbare Fachrichtungen

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Was Absolventen über uns sagen

Max Reinthaler

[...] Was mir bis jetzt sehr gefällt sind die flexiblen Lernzeiten und das hochinteressante Lernmaterial. Zudem wird einem bei Fragen oder Anliegen sofort vom Lehrgangsbetreuer weitergeholfen [...]

Max Reinthaler Profi-Fußballer / 1. Liga (DE)
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[...] Jetzt wo ich den Lehrgang beinahe vollständig absolviert habe kann ich rückblickend aus vollster Überzeugung sagen, dass das eine sehr gute Entscheidung war [...]

Robin Gosens Profi-Fußballer / 1. Liga (IT)
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[...] Falls ich mal Fragen habe, stehen die Dozenten hilfsbereit an meiner Seite… Sogar das erste Praxisseminar war eine positive Erfahrung [...]

Raphael Kandra Profi-Squashspieler / 1. Liga (DE)
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[...] Der Kundenservice wird beim BTB sehr groß geschrieben. Wenn ich mal eine Frage oder ein Anliegen hatte wurde mir immer direkt weitergeholfen [...]

Giustina Ronzetti Profi-Fußballerin / 2. Liga (DE)

Häufig gestellte Fragen


Was muss ich bei der Eröffnung einer Tierheilpraktikerpraxis alles beachten?

Die Praxis muß beim Veterinäramt und beim Finanzamt angemeldet werden.

Vom zuständigen Veterinäramt können Auflagen für den Praxisbetrieb kommen, die sich z.B. auf die Einrichtung, Zuwege und Eingänge zur Praxis, Parkmöglichkeiten, Vorschriften für Laboruntersuchungen oder Toiletten beziehen können. Das Finanzamt stuft in der Regel die Tätigkeit des Tierheilpraktikers als freiberufliche Tätigkeit und nicht als Gewerbe ein.

Sollen Räume für die Praxistätigkeit genutzt werden, die als Wohnräume ausgewiesen sind, muß gegebenenfalls eine Nutzungsänderung beantragt werden. Diesbezüglich sollte speziell bei der zuständigen Stadtverwaltung nachgefragt werden. Die für die naturheilkundliche Praxis genutzten Räume sollten den hygienischen Anforderungen an einen Praxisbetrieb genügen, d.h. sie sollten gut zu reinigen/desinfizieren sein.

Es ist darauf zu achten, daß bei einer lokalen Praxis genügend Platz für ein bis zwei Untersuchungs- und ein bis zwei Warteräume vorhanden ist.

Entsprechende Hygienevoraussetzungen müssen gegeben sein.

Für die Einrichtung der Räume werden folgende Einrichtungsgegenstände benötigt:

  • Schreibtisch und Stuhl für die Arbeit an den Patientenunterlagen
  • ausreichende Bestuhlung für die Wartebereiche
  • Behandlungstische aus Edelstahl
  • Schränke für Medikamente (verschließbar!) und Behandlungsbedarf
  • Käfige
  • Praxisgeräte wie Sterilisator, Mikroskop u.a.m.
  • Geräte für spezielle Untersuchungs- oder Therapieverfahren nach eigener Wahl
  • Laborgeräte (wenn man Laboruntersuchungen selber durchführen will)
  • Testmaterialien
  • Regale für die Fachliteratur
  • Verbandsmaterialien
  • Notfallset

Für die Praxisorganisation benötigen Sie:

  • Karteikarten, auf denen Sie Ihre Patientendaten festhalten
  • ein Kassenbuch für die Dokumentation von Einnahmen und Ausgaben gegenüber dem Finanzamt (Quittungen aufheben und ablegen!)
  • dazu ergänzend entsprechende Bankbelege
  • besonders bei einer Fahrpraxis ein Fahrtenbuch
  • ein Buch, in dem Sie Ihre Medikamentenabgaben und Verschreibungen mit Datum und Zuordnung zu Patienten und Indikation dokumentieren

Der Praxisbetrieb sollte auch bei der Berufsgenossenschaft gemeldet werden, wohin aber seit 1997 keine Pflichtbeiträge mehr gezahlt werden müssen. Eine freiwillige Versicherung ist allerdings nach wie vor möglich und wegen der guten Abdeckung dringend anzuraten.

Denken Sie bei Praxisgründung daran, dass Sie eine entsprechende Kranken-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollten. Eine Berufshaftpflichtversicherung ist in jedem Fall notwendig.

Die Praxisbeschilderung sollte sich auf die Angabe von Namen, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten sowie die Nennung von höchstens drei Therapieverfahren beschränken und damit der Berufsordnung von Heilpraktikern und Tierheilpraktikern genügen.

Es gibt für Tierheilpraktiker keine einheitlichen Gebührenordnungen. Die Kosten sind auch regional recht unterschiedlich.

Wir empfehlen eine Orientierung an der Gebührenordnung für Tierärzte oder das Gebührenverzeichnis der Kooperation der Tierheilpraktikerverbände, das in der aktuellen Form bei jedem Tierheilpraktikerverband zu erhalten ist. Adressen der Verbände finden Sie im letzten Studienbrief.

Dürfen HP und THP Medikamente verschreiben? Ja. Heilpraktiker und Tierheilpraktiker dürfen alle Medikamente verschreiben, die NICHT REZEPTPFLICHTIG sind.