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Zuschüsse und Fördermöglichkeiten

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Ihre Ausbildung bei uns zu fördern oder bezuschussen zu lassen. Das BTB hat für Sie nach solchen Möglichkeiten recherchiert.

Neben den Informationen erhalten Sie natürlich auch Links und Telefonnummern der Behörden und Institutionen. Die Entscheidung über eine Förderung ist in der Regel eine individuelle Entscheidung, so dass immer nur die fördernde Stelle eine verbindliche Antwort geben kann.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema "Zuschüsse und Förderungmöglichkeiten":

Lesen Sie unsere Informationen in aller Ruhe durch. Grundsätzlich können Sie die einzelnen Förderungen für jede Ausbildung beim BTB erhalten.

  • Wählen Sie unter den zahlreichen Fördermöglichkeiten diejenige aus, die am besten auf Sie zugeschnitten ist.
  • Zusätzliche Informationen zu den einzelnen Fördermodellen erhalten Sie beim jeweiligen Anbieter. Die Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, Internetadresse) finden Sie im jeweiligen Kapitel.
  • Dies gilt natürlich auch für den Fall, dass Sie eine Arbeitgeberförderung wünschen; bitte klären Sie sämtliche ausstehenden Fragen vorher ab.
  • Bitte achten Sie genau auf die Bedingungen und Voraussetzungen bei einzelnen Förderungen. In vielen Fällen müssen Sie den Antrag vor Beginn Ihres Studiums beim BTB gestellt haben.

    Dies gilt natürlich auch für den Fall, dass Sie eine Arbeitgeberförderung wünschen; bitte klären Sie sämtliche ausstehenden Fragen vorher ab.

Die deutsche Wirtschaft hat einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Das Weiterbildungsstipendium ist ein Beitrag dazu, mit besonders engagierten und wissensdurstigen jungen Fachkräften die Innovationskraft der Wirtschaft zu stärken.

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB) betreut im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Weiterbildungsstipendium. Gesellschafter der SBB sind der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Handwerkskammertag und der Bundesverband der Freien Berufe.

Das Weiterbildungsstipendium fördert die berufliche Qualifizierung im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung. Erste Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass Sie eine Ausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen absolviert haben. Bei der Aufnahme in das Programm müssen Sie grundsätzlich jünger als 25 Jahre sein. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden.

Wer eine bundesgesetzlich geregelte Ausbildung im Gesundheitswesen absolviert hat, kann sich bei der SBB direkt bewerben. Absolventinnen und Absolventen einer dualen Ausbildung bewerben sich bei der Stelle, bei der ihr Berufsausbildungsvertrag eingetragen war.

Förderfähig sind anspruchsvolle - in der Regel berufsbegleitende - Weiterbildungen:

  • Maßnahmen zum Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen,
  • Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung, z. B. Meister/-in, Techniker/-in, Betriebswirt/-in, Fachwirt/-in, Fachkaufmann/Fachkauffrau,
  • Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen, z. B. Fremdsprachen, EDV, Rhetorik, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement,
  • Berufsbegeleitende Studiengänge, die auf der Ausbildung oder der Berufstätigkeit aufbauen.

Die Förderung einer Maßnahme wird vor Beginn beantragt. Ist die Maßnahme förderfähig, können Sie Zuschüsse für Maßnahmekosten, Fahrtkosten, Aufenthaltskosten und notwendige Arbeitsmittel erhalten.

Weiterbildungsstipendium - Durchstarten für Berufseinsteiger


Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH

Menuhinstraße 6
53113 Bonn
Telefon: 0228 / 6 29 31 - 37
E-Mail: gesundheit@sbb-stipendien.de
Web: www.weiterbildungsstipendium.de

Wenn Sie das Finanzamt an den Lehrgangskosten beteiligen, vermindern sich die tatsächlichen Kosten erheblich! Die Möglichkeiten und die Höhe der Anrechenbarkeit sind abhängig von Ihrer individuellen Einkommens- und Steuersituation, zu der Steuerberater und Finanzämter verbindliche Aussagen geben können.

Diese Kosten können im Allgemeinen berücksichtigt werden:

  • Studiengebühren,
  • Prüfungsgebühren,
  • Seminargebühren,
  • Fachliteratur,
  • Fahrtkosten (zu den Seminaren),
  • Arbeitsmittel sowie
  • Übernachtungs- und Verpflegungskosten (bei Seminaren).

Bitte nutzen Sie in diesem Zusammenhang auch die von vielen Finanzämtern angebotenen Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger, Berufstätige und Existenzgründer, häufig donnerstags bis 16:00 Uhr.

Weitere Informationen erhalten Sie im Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes unter dem Aktenzeichen "BFH 2002 VI R120/01".

Die hier gemachten Angaben sind lediglich Hinweise und ersetzen keine Beratung durch Ihren Steuerberater oder Ihr Finanzamt.

Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Bürgerinnen und Bürger mit Hauptwohnsitz im Land Brandenburg können einen Bildungsscheck mit einem Zuschuss von bis zu 70 % erhalten.

Wie hoch ist der Bildungsscheck?

Der Bildungsscheck auf der Grundlage eines individuellen, arbeitsplatzunabhängigen Bildungsziels hat eine Höhe von bis zu 70 % der Lehrgangskosten. Pro Person können maximal zwei Bildungsschecks pro Jahr ausgestellt werden. 

Ein Bildungsscheck muss mindestens 6 Wochen vor Beginn beantragt werden.

Die Bürgerinnen und Bürger dürfen:

  • im laufenden Kalenderjahr an keiner beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben.
  • nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt sein (außer im Rahmen von "Kommunal-Kombi").
  • sich derzeit nicht in einer Ausbildung oder einem Studium befinden.
  • keine weiteren Zuschüsse zur Weiterbildung erhalten (z. B. Mittel aus dem EU-Förderprogramm "Grundtvig" oder der "Bildungsprämie" des Bundes).
  • sich noch nicht für die Weiterbildungsmaßnahme angemeldet haben, für die der Bildungsscheck eingesetzt werden soll.

Achtung: Vor Erhalt des Zuwendungsbescheides darf weder eine verbindliche Kursanmeldung noch eine Bezahlung der Weiterbildung erfolgen!

Logo Bildungsscheck Brandenburg

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg
Haus S
Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
14467 Potsdam
Web: www.masgf.brandenburg.de

Eine vertiefende fachliche Beratung zur Weiterbildung und entsprechenden Fördermöglichkeiten erhalten Sie über die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB). Weiterbildungstelefon: 0331 / 7044 5722
Der Hamburger Weiterbildungsbonus richtet sich an die verschiedensten Personenkreise:
  • Beschäftigte, Selbstständige, Auszubildende
  • Beschäftigte oder Selbstständige des Hamburger Handwerks
  • Existenzgründer (ALG I und II)
  • Selbstständige im ALG II Bezug
  • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte im ALG II Bezug (Aufstocker)
  • Beschäftigte im „Hamburger  Modell“
Je nach persönlicher Situation liegen die Zuschüsse zwischen 50 % bis zu 100 % der Weiterbildungskosten, jedoch max. bei 2000,- €. Gefördert werden auch Lehrgänge, die von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) nach dem Fernschulunterrichtsschutzgesetz anerkannt sind.

Pro Person kann ein Hamburger Weiterbildungsbonus 2020 alle zwei Kalenderjahre beantragt werden. Die Unterlagen sollten der Förderstelle vier Wochen vor Weiterbildungsbeginn vorliegen.

Weitere Informationen zu den Förderanträgen und eine Beratung erhalten Sie direkt beim Anbieter:
zwei P PLAN:PERSONAL GmbH
Haferweg 46
22769 Hamburg
Tel.: 040 / 2 11 12 - 536
Mail: info@weiterbildungsbonus.net
Internet: www.weiterbildungsbonus.net
Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung weiterhin Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen.

Das Förderangebot wird ausgebaut und der Zugang zum Förderangebot flexibler. Ab 30. April 2018 gelten veränderte Zugangsbedingungen. Mit Blick auf den zunehmenden Digitalisierungsdruck in den Unternehmen stehen künftig bis zu 30 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bereit. Mit dem Bildungsscheck NRW wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen.

Was bleibt unverändert beim Bildungsscheck NRW?
  • Die Kosten für berufliche Weiterbildungen, die fachliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen vermitteln, werden bis zur Hälfte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
  • Die maximale Förderhöhe bleibt bei 500,- Euro.
  • Der Bildungsscheck wird nach einer Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle ausgegeben.
  • Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.
  • Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.
  • Der Arbeitgeber (Betrieb) darf i.d.R. höchstens 249 Beschäftigte haben.
Was ist künftig neu?
  • Beschäftigte und Berufsrückkehrende können jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten (bisher alle zwei Jahre).
  • Selbstständige können ebenfalls jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten.
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf i.d.R. 40.000,- Euro nicht überschreiten (80.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Bisher durften i.d.R. 30.000 bzw. 60.000,- Euro nicht überschritten werden.
  • Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten können im betrieblichen Zugang jährlich bis zu 10 Bildungsschecks für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten (bisher alle zwei Jahre).
  • Es werden neue Formen der Weiterbildung wie z. B. onlinebasierte Fortbildungen (z. B. Webinare) und E-Learning in beiden Zugängen gefördert. Bisher wurden nur zertifizierte Fernlerngänge zugelassen.
  • Es werden innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) im betrieblichen Zugang gefördert. Diese wurden bisher ausgeschlossen..
Auskunft zum Bildungsscheck erhalten Sie
  • im Internet unter www.bildungsscheck.de oder
  • über das Infotelefon berufliche Weiterbildung Nordrhein-Westfalen unter 0211 / 837 - 19 29
    (Montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr)

Finanziell unterstützt durch die EU und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW

Die Förderung des Zugangs zu lebenslangem Lernen und die Verbesserung der Kompetenzen der Arbeitskräfte sind zentrale Ansatzpunkte in der Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz. Die Teilnahme von Beschäftigten an berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen wird durch das Angebot des von der rheinland-pfälzischen Landesregierung und des Europäische Sozialfonds geförderten QualiScheck unterstützt.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden können abhängig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Eine Förderung durch den QualiScheck oder die Bildungsprämie ist abhängig vom Einkommen.

Bitte beachten Sie:
Das Ziel des QualiSchecks ist die Förderung beruflicher Weiterbildung. Daher sind Personen von der Förderung ausgeschlossen, die eine allgemeinbildende Schule besuchen, eine Erstausbildung absolvieren oder die im Rahmen eines Erststudiums immatrikuliert sind.

Der QualiScheck kann nur für Weiterbildungen beantragt werden, zu denen Sie sich noch nicht angemeldet haben und die noch nicht begonnen haben. Die maximale Förderhöhe beträgt 500,00 € pro Person, Weiterbildung und Kalenderjahr der Kostenerstattung. Gefördert werden nur die direkten Weiterbildungskosten.

Bitte beachten Sie, dass die Erstattung der Gebühren erst nach erfolgreicher Teilnahme erfolgt und Sie für die Lehrgangsdauer in Vorkasse treten müssen.

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV)
Rheinallee 97-101
55118 Mainz
Telefon: 0800 5 888 432
Web: qualischeck.rlp.de

Die Förderung der betrieblichen und beruflichen Weiterbildung ist ein wichtiges Instrument der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Gemeinsam unterstützen die EU und der Freistaat Sachsen Arbeitnehmer, die sich berufsbegleitend weiterbilden wollen. Sie können Zuschüsse zu Weiterbildungsmaßnahmen beantragen, wenn diese den beruflichen Werdegang unterstützen und den Arbeitnehmer in der aktuellen oder künftigen Arbeit voranbringen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Arbeitnehmer, die zum Zeitpunkt der Antragstellung in einem Arbeitsverhältnis stehen und nicht arbeitslos gemeldet sind.

Fördersätze

Eine Grenze für die Höhe des Zuschusses gibt es nicht. Folgende Einkommensgrenzen werden von der Sächsischen Aufbaubank berücksichtigt:

  • Bei einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von max. 2.500 € werden 80% der Weiterbildungskosten gefördert, wenn die Weiterbildung mindestens 650,- € kostet.
  • Bei einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 2.500 € bis 4.150 € werden 60% der Weiterbildungskosten gefördert, wenn die Weiterbildung mindestens 1.000,- € kostet.

Überschreitet das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen 2.500 €, sind nur Arbeitnehmer antragsberechtigt, die ein Einkommen von maximal 4.150 € erzielen und eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie sind älter als 50 Jahre
  • Sie arbeiten in Teilzeit
  • Sie sind in einem befristeten Arbeitsverhältnis beschäftigt
  • Sie sind Leiharbeitnehmer
  • Sie streben mit der Weiterbildung den ersten akademischen Abschluss an

So geht's: Sie suchen sich Ihre Wunschausbildung aus und recherchieren drei Angebote für den Lehrgang. Bei der Antragstellung (6 Wochen vor Ihrem geplanten Beginn) müssen Sie dann eine begründete Entscheidung für das günstigste Angebot treffen. Sobald die Maßnahme bewilligt wird, können Sie sich anmelden. Nach Beendigung der Maßnahme reichen Sie Ihren Nachweis über die geleisteten Zahlungen ein und erhalten Ihre Förderung.

Weiterbildungsscheck Sachsen
Sächsische Aufbaubank
- Förderbank - Pirnaische Straße 9
01069 Dresden
Telefon: 0351 / 4910 - 4930
Web: www.sab.sachsen.de

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Lernen im gesamten Lebenslauf. Ziel ist es, bessere Bildungs- und Aufstiegswege für mehr Menschen zu eröffnen. Dabei geht es auch darum, mehr Menschen zu Weiterbildung zu motivieren – zum Beispiel durch finanzielle Anreize. Diese Anreize schafft die Bildungsprämie.

Das BMBF hat die Bildungsprämie eingeführt, damit mehr Menschen durch Weiterbildung ihre Chancen im Beruf verbessern können – vor allem diejenigen, die aufgrund ihres Einkommens bislang die Kosten einer Weiterbildung nicht ohne weiteres tragen konnten.

Die Komponenten der Bildungsprämie
Die Bildungsprämie unterstützt die Finanzierung von individueller, beruflicher Weiterbildung. Sie besteht derzeit aus zwei Komponenten:

  • Der Prämiengutschein
    Einen Prämiengutschein in Höhe von max. 500,- € können alle Erwerbstätigen erhalten, die durchschnittlich mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000,- € (40.000,- € bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Mindestens die gleiche Summe müssen sie selbst für die Weiterbildung aufbringen. Sie können sich bereits vor einer Beratung zu Ihrem Wunschlehrgang anmelden, dürfen allerdings noch nicht begonnen und keine Schulraten gezahlt haben.
  • Das Weiterbildungssparen
    Mit dem "Weiterbildungssparen" wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus den angesparten Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Vorteile des Weiterbildungssparens können all diejenigen in Anspruch nehmen, die über ein mit Arbeitnehmer-Sparzulage gefördertes Ansparguthaben verfügen. Dies gilt unabhängig vom derzeitigen Einkommen

Die seit dem 1. Juli 2014 eingeführten Beschränkungen sind ab dem 1. Juli 2017 aufgehoben worden:

  1. Es werden auch wieder Weiterbildungen gefördert, deren Gebühren sich auf über 1000,- € belaufen. 
  2. Weiterbildungsinteressierte erhalten auch unter 25 Jahren die Bildungsprämie.
Dieser Entscheidung liegt zugrunde, dass bei einem Fernunterrichtsanbieter der Sitz des Instituts
maßgeblich ist und es in NRW keine anschließenden Förderprogramme gibt.

Zudem können nun auch Rentner/innen bzw. Pensionäre/innen einen Prämiengutschein erhalten, sofern
sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und die Einkommensgrenzen einhalten.
Hol dir deine Bildungsprämie
Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Service- und Programmstelle Bildungsprämie

Projektträger im DLR
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Telefon: 0800 / 2 62 30 00
Web: www.bildungspraemie.info
Die Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Programmen aufgezeigt, die für eine effiziente Nutzung der staatlichen Förderung von Bedeutung sind.

Das Internet eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, vertiefende Informationen der unterschiedlichen Anbieter von Förderinformationen durch eine breit angelegte Vernetzung bereitzustellen. Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie steht damit als zentrale Informationsquelle sowohl für Privatpersonen wie Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung. Sie richtet sich gleichermaßen an Benutzer ohne Vorkenntnisse wie an die Kenner der Wirtschaftsförderung.

Mit der Förderdatenbank leistet das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einen wichtigen Beitrag zu mehr und größerer Transparenz rund um das Fördergeschehen in Deutschland.

Dennoch kann die Nutzung der Förderdatenbank immer nur ein erster Schritt sein. Nehmen Sie deshalb das vielfältige Beratungsangebot der Kammern und Verbände, der freien Unternehmens- oder Steuerberatung und der Banken in Anspruch. Denn viele konzeptionelle, steuerliche oder rechtliche Fragen wollen geklärt sein, bevor Sie ein Vorhaben mit staatlicher Hilfe verwirklichen.

Förderberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
In der Auskunftsstelle für Ratsuchende erhalten Sie schnell und unbürokratisch Informationen zu den Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der EU für Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen. Die Auskünfte schließen Angaben zu Verfahrenswegen zur Erlangung von Fördermitteln, Anlaufstellen und Konditionen der Förderprogramme ein. Nach Terminvereinbarung können Existenzgründer und Investoren kostenlose Informationen über die Fördermöglichkeiten auch im persönlichen Gespräch erhalten.

Förderberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
Telefon: 01888 / 6 15 - 8000
Web: www.foerderdatenbank.de

Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr unterstützt sowohl Wehrdienstleistende als auch Zeitsoldaten bei der Rückkehr in einen Zivilberuf. Das kann sowohl ein bereits vorher ausgeübter Beruf sein, ist jedoch in vielen Fällen auch ein lang gehegter Berufswunsch. Mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr hat das BTB eine spezielle Vereinbarung getroffen, um Soldatinnen und Soldaten mit einem Bonus von 10% den Berufseinstieg nach ihrer Zeit bei der Bundeswehr durch eine fundierte Ausbildung im Gesundheitswesen zu erleichtern.

Voraussetzungen
Bevor der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr über eine Förderung entscheidet, ist es Pflicht, eine Beratung zur schulischen und beruflichen Bildung zu absolvieren. Erst danach können Sie das Antragsformular einreichen. Weitere Informationen zum Antragsformular erhalten Sie auf der Homepage des BFD, dessen Internetadresse Sie unten auf dieser Seite finden.

Höhe der Förderung
Nach Beendigung der Weiterbildungsmaßnahme erstattet Ihnen der BFD gegen Vorlage der Rechnung und einer Studienbescheinigung die Studiengebühren. Für Grund- und freiwillig Wehrdienstleistende übernimmt der BFD die Kosten bis zu einem Betrag von 665,- €. Für Zeitsoldaten und Berufsoffiziere im fliegerischen Dienst richtet sich die Höhe nach der Dauer ihrer Verpflichtungszeit.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner beim Berufsförderungsdienst und nehmen Sie alle Ihnen vom BTB zugesandten Informationsmaterialien mit.

Wichtig: Denken Sie daran den Förderungsantrag so früh wie möglich zu stellen, um die Bewilligung noch vor Beginn der Bildungsmaßnahme zu erhalten. Nachträglich ist eine Förderung nur in sehr seltenen Fällen möglich!

Besuchen Sie auch die Webseiten des Berufsförderungsdienstes im Internet unter:

Generell gilt: Solange sich ein Kind in einer Berufsausbildung befindet, kann das Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres weitergezahlt werden.

Auch ein Fernlehrgang beim BTB kann als berufliche Ausbildung gelten, wobei zu beachten ist, dass sich der Teilnehmer ernsthaft bemühen muss, das Lehrgangsziel zu erreichen. In der Regel werden alle Ausbildungsmaßnahmen anerkannt, die dem Kind Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen geben und die als Grundlage für einen angestrebten Beruf Verwendung finden können.

Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, können die Eltern eines Kindes für die Ausbildungszeit Kindergeld erhalten. Dazu müssen die Eltern den Antrag stellen und unterschreiben. Es reicht nicht, dass das Kind volljährig ist! Die Anträge auf Kindergeld werden von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit entgegengenommen.

Die Ausbildungsbescheinigung, die Voraussetzung für eine Auszahlung des Kindergeldes ist, stellen wir Ihnen gerne aus.

Seit 1.1.2012 ist die bislang gültige Verdienstgrenze entfallen!
Falls Sie aber rückwirkend für die Zeit bis zum 31.12.2011 Kindergeld beantragen möchten, beachten Sie bitte die Verdienstgrenze von 7.680 € (für die Jahre 2004 bis 2009) bzw. 8.004 € (für 2010), die Kinder nicht überschreiten dürfen. Angerechnet werden alle Einkommen aus selbst- und nichtselbstständiger Arbeit sowie aus Kapitalvermögen und Vermietung. Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und gesetzlicher Krankenversicherung werden von dem ermittelten Einkommen abgezogen.

Weitere Informationen zum Thema Kindergeld erhalten Sie

Weiterbildung ja, aber bitte keine Arbeitszeitausfälle: Viele Personalverantwortliche sind der Meinung, dass Weiterbildung wichtig ist, möchten jedoch keine oder nur wenige Arbeitszeitausfälle hinnehmen. Der Vorteil eines Fernstudiums für den Arbeitgeber liegt auf der Hand.

Deshalb: Wer sich für ein Fernstudium interessiert und nicht weiß, wie sie/er es finanzieren kann, sollte auch darüber nachdenken, mit dem Personalverantwortlichen zu sprechen. In Zeiten des lebenslangen Lernens hat nicht nur der Arbeitnehmer einen Vorteil von dem zusätzlichen Wissen, sondern auch der Arbeitgeber profitiert von dem gewonnenen Know-how. Mit Sicherheit wird er den Einsatz zu schätzen wissen.

Voraussetzung für eine Förderung durch den Arbeitgeber ist natürlich, dass Ihr angestrebtes Studium eine Verbindung zu Ihrem Beruf aufweist und Sie einen möglichst guten Abschluss anstreben. Ein weiterer Anreiz für Ihren Arbeitgeber die Ausbildung zu finanzieren, ergibt sich aus der Möglichkeit, die Bildungsmaßnahme steuerlich geltend zu machen.

Die Höhe der Förderung ist breit gefächert. Während manch ein Arbeitgeber die gesamten Ausbildungskosten übernimmt, gibt es wiederum andere, die Ihnen einen Zuschuss geben. Vereinzelt gibt es auch anstatt einer finanziellen Unterstützung lediglich bestimmte Zeiten, in denen man freigestellt wird. Auch ist die Höhe der Förderung teilweise an bestimmte Vereinbarungen geknüpft, zum Beispiel Dauer der Ausbildung, Abschluss und/oder Nutzen für die Firma.

Bei einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten lassen sich all diese Fragen klären!

Fort- und Weiterbildungen können durch die Deutsche Rentenversicherung (früher Bundesversicherungsanstalt und Landesversicherungsanstalt für Angestellte) bezuschusst werden. Dies ist in erster Linie bei Umschulungsmaßnahmen aus gesundheitlichen Gründen möglich. Bei der Auswahl der Leistungen werden unterschiedliche Faktoren wie Eignung, Neigung oder Ihre bisherige Tätigkeit angemessen berücksichtigt. Auch die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt fließt in die Entscheidung mit ein.

Bei der beruflichen Weiterbildung geht es darum, neues Wissen zu erlangen und vorhandene berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Hierzu zählen die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung. Die berufliche Fortbildung dient Ihrer Weiterqualifizierung im bisherigen Beruf.

Wenn Sie Ihre bisherige Tätigkeit aufgrund einer Behinderung nicht mehr ausüben können, bietet Ihnen die Rentenversicherung eine Umschulung an. Sie können im Rahmen der beruflichen Rehabilitation sogar einen völlig neuen Beruf erlernen, wenn Sie diesen auch unter Berücksichtigung Ihrer Behinderung ausüben können.

Ob Sie förderfähig sind und welche konkreten Regelungen existieren, erfragen Sie bitte bei der Deutschen Rentenversicherung. Auf Grund von Einzelfallentscheidungen können wir hier keine allgemein gültigen Aussagen machen.

Die zentrale Rufnummer der Deutschen Rentenversicherung Bund ist die 0800 / 1 00 04 80 70, die Internetseite erreichen Sie unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

In den dargestellten Fördermöglichkeiten finden Sie sich nicht wieder? Kein Problem: Das BTB beteiligt sich unter bestimmten Voraussetzungen an den Kosten, um Ihre Ausbildung zu ermöglichen.

Einen Bonus in der Höhe von 10% erhalten:
  • Arbeitslose
  • Auszubildende
  • ehemalige BTB-Teilnehmer
  • Mütter und Väter in Elternzeit (bzw. im ersten Jahr nach Geburt ihres Kindes, wenn keine Elternzeit beantragt wird)
  • Rentner/Pensionäre
  • Schwerbehinderte
  • Soldaten
  • Studenten
  • Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes

So einfach geht's:
Tragen Sie auf der Studienanmeldung einfach Ihren persönlichen Hintergrund im Feld "Bemerkungen" ein und fügen einen entsprechenden Nachweis bei. (Der BTB-Bonus ist nicht übertragbar und nicht mit anderen Rabatten oder Vorteilen kombinierbar.)

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