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Zuschüsse und Fördermöglichkeiten

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Ihre Ausbildung bei uns zu fördern oder bezuschussen zu lassen. Das BTB hat für Sie nach solchen Möglichkeiten recherchiert.

Neben den Informationen erhalten Sie natürlich auch Links und Telefonnummern der Behörden und Institutionen. Die Entscheidung über eine Förderung ist in der Regel eine individuelle Entscheidung, so dass immer nur die fördernde Stelle eine verbindliche Antwort geben kann.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema "Zuschüsse und Fördermöglichkeiten":



Wir haben für Sie einen Überblick über die wichtigsten finanziellen Förderungen zusammen gestellt. Falls Sie sich in den staatlichen oder weiteren Fördermöglichkeiten nicht wiederfinden, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen natürlich auch die BTB-Förderung, beispielsweise für Arbeitslose, Studenten oder Rentner (siehe ganz unten).

So beantragen Sie Fördermittel:

  • Lesen Sie diese Broschüre in aller Ruhe durch. Grundsätzlich können Sie die einzelnen Förderungen für jede Ausbildung beim BTB erhalten.
  • Wählen Sie unter den zahlreichen Fördermöglichkeiten diejenige aus, die am besten auf Sie zugeschnitten ist.
  • Zusätzliche Informationen zu den einzelnen Fördermodellen erhalten Sie beim jeweiligen Anbieter. Die Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, Internetadresse) finden Sie im jeweiligen Kapitel.
  • Bitte achten Sie genau auf die Bedingungen und Voraussetzungen bei einzelnen Förderungen. In vielen Fällen müssen Sie den Antrag vor Beginn Ihres Fernlehrgangs beim BTB gestellt haben. Dies gilt natürlich auch für den Fall, dass Sie eine Arbeitgeberförderung wünschen; bitte klären Sie sämtliche ausstehenden Fragen vorher ab.
Sie haben noch Fragen? Wir beraten Sie gern: Unter 0800 / 282 282 0 (kostenfrei aus dem Deutschen Festnetz) unterstützt Sie unser Studentensekretariat umfassend und kompetent bei der Auswahl Ihrer Fördermöglichkeit!



Die deutsche Wirtschaft hat einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Das Weiterbildungsstipendium ist ein Beitrag dazu, mit besonders engagierten und wissensdurstigen jungen Fachkräften die Innovationskraft der Wirtschaft zu stärken. Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gemeinnützige Gesellschaft mbH (SBB) betreut im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Weiterbildungsstipendium.

Das Weiterbildungsstipendium fördert die berufliche Qualifizierung im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung. Erste Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass Sie eine Ausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen absolviert haben. Die Aufnahme ist bis zum Alter von 24 Jahren möglich. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten, etwa ein Freiwilligendienst oder Elternzeit, kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen; in Gesundheitsfachberufen können bis zu zwei Jahren angerechnet werden.

Wer eine bundesgesetzlich geregelte Ausbildung im Gesundheitswesen absolviert hat, kann sich bei der SBB direkt bewerben. Absolventinnen und Absolventen einer dualen Ausbildung bewerben sich bei der Stelle, bei der ihr Berufsausbildungsvertrag eingetragen war. Förderfähig sind anspruchsvolle - in der Regel berufsbegleitende - Weiterbildungen wie z. B. Maßnahmen zum Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen, Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z. B. Meister/-in, Techniker/-in, Betriebs- oder Fachwirt/-in, Fachkaufmann/-frau), Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen (z. B. Fremdsprachen, EDV, Rhetorik, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement) oder auch berufsbegleitende Studiengänge, die auf der Ausbildung oder der Berufstätigkeit aufbauen

Die Förderung einer Maßnahme wird vor Beginn beantragt. Ist die Maßnahme förderfähig, können Sie Zuschüsse für Maßnahmekosten, Fahrtkosten, Aufenthaltskosten, notwendige Arbeitsmittel, Prüfungskosten sowie einen IT-Bonus von 250 Euro (zur Anschaffung eines Computers im ersten Förderjahr in Verbindung mit einer Maßnahme) erhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Weiterbildungsstipendium - Durchstarten für Berufseinsteiger

Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH
Menuhinstraße 6
53113 Bonn
Telefon: 0228 / 6 29 31 - 37
E-Mail: gesundheit@sbb-stipendien.de
Web: www.weiterbildungsstipendium.de

Wenn Sie das Finanzamt an den Lehrgangskosten beteiligen, vermindern sich die tatsächlichen Kosten erheblich!

Die Möglichkeiten und die Höhe der Anrechenbarkeit sind abhängig von Ihrer individuellen Einkommens- und Steuersituation, zu der nur Ihr Steuerberater und das Finanzamt verbindliche Aussagen geben können.

Im Allgemeinen können diese Kosten berücksichtigt werden:

  • Studiengebühren
  • Prüfungsgebühren
  • Seminargebühren
  • Fachliteratur
  • Fahrtkosten (zu den Seminaren sowie zu Arbeitsgemeinschaften)
  • Arbeitsmittel sowie
  • Übernachtungs- und Verpflegungskosten (bei Seminaren).
Bitte nutzen Sie in diesem Zusammenhang auch die von vielen Finanzämtern angebotenen Sprechstunden für Bürgerinnen und Bürger, Berufstätige und Existenzgründer. Weitere Informationen erhalten Sie im Grundsatzurteil des Bundesfinanzhofes unter dem Aktenzeichen „BFH 2002 VI R 120/01“.
Die hier gemachten Angaben sind lediglich Hinweise und ersetzen keine Beratung durch Ihren Steuerberater oder Ihr Finanzamt.
Der Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS richtet sich an die verschiedensten Personenkreise:

Beschäftigte:
  • Personen mit einem Erstwohnsitz in Hamburg.
  • Personen in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung (mindestens 15 Wochenstunden)
  • Personen, die bei einem Hamburger Unternehmen, mit weniger als 250 Beschäftigten, arbeiten.
  • Personen in geringfügiger Beschäftigung (Minijob).
  • Personen, die aufstockende Leistungen zum Lebensunterhalt in Hamburg erhalten. 
  • Mitarbeiter*innen in Elternzeit oder Wiedereingliederung
Selbstständige:
  • Personen, die in Hamburg leben oder arbeiten.
  • Personen, die Ihr Einkommen in Hamburg versteuern.
  • Personen, die Ihre Existenzgründung abgeschlossen haben.
  • Personen, die aufstockende Leistungen zum Lebensunterhalt erhalten.
  • Personen, deren selbstständige Tätigkeit die Haupteinnahmequelle ist. 
Berufliche Fortbildungen können mit bis zu 50 % der Weiterbildungskosten, jedoch mit max. 750,- Euro gefördert werden. Auch Lehrgänge, die von der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz anerkannt sind werden gefördert. Der Antrag für den Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS sollte der Förderstelle vier Wochen vor Weiterbildungsbeginn vorliegen, damit dieser rechtzeitig bearbeitet werden kann.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
zwei P PLAN:PERSONAL GmbH
Wendenstraße 493
20537 Hamburg
Tel.: 040 / 2 11 12 - 536
Mail: info@weiterbildungsbonus.net
Internet: www.weiterbildungsbonus.net
Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen. Das Förderangebot wird ausgebaut und der Zugang zum Förderangebot flexibler. Seit Juli 2021 werden Bildungsschecks aus der ESF-Förderphase 2021 - 2027 ausgegeben. Um die neuen Anforderungen bewältigen zu können, stehen jährlich bis zu 15 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bereit. Mit dem Bildungsscheck NRW wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen.

  • Die Kosten für berufliche Weiterbildungen, die fachliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen vermitteln, werden bis zur Hälfte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Die maximale Förderhöhe beträgt 500,- Euro.
  • Der Bildungsscheck wird nach einer Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle ausgegeben.
  • Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.
  • Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.
  • Der Arbeitgeber (Betrieb) darf i. d. R. höchstens 249 Beschäftigte haben und kann jährlich bis zu 10 Bildungsschecks erhalten.
  • Beschäftigte und Berufsrückkehrende sowie Selbstständige können jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten.
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf i. d. R. 40.000,- Euro nicht überschreiten (80.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Liegt das Jahreseinkommen unter 20.000,- Euro greift die Bildungsprämie.
Auskunft zum Bildungsscheck erhalten Sie
  • im Internet unter www.bildungsscheck.de oder
  • über das Info-Telefon berufliche Weiterbildung Nordrhein-Westfalen: Montags bis freitags steht das Team in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr unter 0211 / 837 - 19 29 für alle Bürgerinnen und Bürger bereit.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 855 - 5
E-Mail: poststelle@mags.nrw.de

Die Förderung des Zugangs zu lebenslangem Lernen und die Verbesserung der Kompetenzen der Arbeitskräfte sind zentrale Ansatzpunkte in der Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz. Die Teilnahme von Beschäftigten an berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen wird durch das Angebot des von der rheinland-pfälzischen Landesregierung und des Europäische Sozialfonds geförderten QualiScheck unterstützt.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden können abhängig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz. Eine Förderung durch den QualiScheck oder die Bildungsprämie ist abhängig vom Einkommen.

Bitte beachten Sie:
Das Ziel des QualiSchecks ist die Förderung beruflicher Weiterbildung. Daher sind Personen von der Förderung ausgeschlossen, die eine allgemeinbildende Schule besuchen, eine Erstausbildung absolvieren oder die im Rahmen eines Erststudiums immatrikuliert sind.

Der QualiScheck kann nur für Weiterbildungen beantragt werden, zu denen Sie sich noch nicht angemeldet haben und die noch nicht begonnen haben.

Die Förderhöhe beträgt 50 % (maximal 1500,- Euro pro Person, Weiterbildung und Kalenderjahr der Kostenerstattung). Gefördert werden nur die direkten Weiterbildungskosten.

Bitte beachten Sie, dass die Erstattung der Gebühren erst nach erfolgreicher Teilnahme erfolgt und Sie für die Lehrgangsdauer in Vorkasse treten müssen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie
Bauhofstraße 9
55116 Mainz
Telefon: 0800 / 5 888 432
Web: www.berufliche-weiterbildung.rlp.de
Die Berufliche Weiterbildung Sachsen (ReactEU) unterstützt sowohl die individuelle als auch betriebliche Weiterentwicklung von Arbeitnehmern. Gefördert wird das Vorhaben der berufsbezogenen Weiterbildung, welches zur Verbesserung der beruflichen Kompetenzen und Qualifikationen sowie zur Steigerung der Beschäftigungschancen beiträgt.

Individuell:

Wer wird gefördert?
  • Erwerbstätige mit einem bestehenden Arbeitsverhältnis und einem regelmäßigen monatlichem Einkommen von max. 3300,- Euro
  • Beschäftigte, Auszubildende und Berufsschüler ab 18 Jahren
Was wird gefördert?
  • Berufsbegleitende bzw. Teilzeit-Weiterbildungen
  • Weiterbildungen deren Gesamtkosten mindestens 1000,- Euro betragen.
  • Übernommen werden bis 50% der Weiterbildungskosten, bei geringfügig Beschäftigen können bis zu 80% übernommen werden, maximal jedoch 4000,- Euro

Betrieblich:

Unternehmen mit maximal 200 Mitarbeiter/innen haben die Möglichkeit, Fördergelder für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter/innen zu beantragen.

Wer wird gefördert?
  • Unternehmer bzw. Selbstständige, Beschäftigte, Auszubildende, dual Studierende, Werkstudenten und Praktikanten, Mitarbeiter in Elternzeit, Arbeitslose mit einer Einstellungszusage
Was wird gefördert?
  • Berufsbegleitende bzw. Teilzeit-Weiterbildungen
  • Weiterbildungen von min. 700,- Euro
  • Übernommen werden bis 50% der Weiterbildungskosten.
Die Antragstellung erfolgt online, Informationen zum Weiterbildungsanbieter und weitere Unterlagen müssen dem Antrag beigefügt werden. Die Weiterbildung kann nur in vollem Umfang gefördert werden, wenn sie bis zum 31.10.2022 abgeschlossen wird. Endet die Gesamtausbildung nach dem 31.10.2022, können Abschnitte gefördert werden, die innerhalb der Förderphase abgeschlossen werden.

Weitere Infortmationen erhalten Sie bei:
Sächsische Aufbaubank - Förderbank -
Pirnaische Straße 9
01069 Dresden
Telefon: 0351 / 4910 - 4930
E-Mail: servicecenter@sab.sachsen.de
Web: www.sab.sachsen.de
Das BMBF hat die Bildungsprämie eingeführt, damit mehr Menschen durch Weiterbildung ihre Chancen im Beruf verbessern können – vor allem diejenigen, die aufgrund ihres Einkommens bislang die Kosten einer Weiterbildung nicht ohne weiteres tragen konnten.

Die Komponenten der Bildungsprämie
Die Bildungsprämie unterstützt die Finanzierung von individueller, beruflicher Weiterbildung. Sie besteht derzeit aus zwei Komponenten:

  • Der Prämiengutschein
    Einen Prämiengutschein in Höhe von max. 500,- € können alle Erwerbstätigen erhalten, die durchschnittlich mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000,- € (40.000,- € bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Auch Selbstständige, die die Anforderungen erfüllen, können gefördert werden. Mindestens die gleiche Summe müssen selbst für die Weiterbildung aufgebracht werden. Sie können sich bereits vor einer Beratung zu Ihrem Wunschlehrgang anmelden, dürfen allerdings noch nicht begonnen und keine Schulraten gezahlt haben.
  • Das Weiterbildungssparen
    Mit dem „Weiterbildungssparen“ wird im Vermögensbildungsgesetz (VermBG) zur Finanzierung von Weiterbildung eine Entnahme aus den angesparten Guthaben erlaubt, auch wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. Die Vorteile des Weiterbildungssparens können all diejenigen in Anspruch nehmen, die über ein mit Arbeitnehmer-Sparzulage gefördertes Ansparguthaben verfügen. Dies gilt unabhängig vom derzeitigen Einkommen.

Bei einem Fernlehrgang ist der Sitz des Instituts/Fernunterrichtsanbieters maßgeblich und es darf in NRW keine anschließenden Förderprogramme geben. Zudem können nun auch Rentner/-innen bzw. Pensionäre/-innen einen Prämiengutschein erhalten, sofern sie mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und die Einkommensgrenzen einhalten. Achtung: Das Förderprogramm läuft am 31.12.2022 aus, d. h. bis dahin müssen Ausbildung und Zahlungen abgeschlossen sein!
Hol dir deine Bildungsprämie
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 315 "Berufliche Weiterbildung“
Heinemannstr. 2
53175 Bonn
Telefon: 0800 / 2 62 30 00
Web: www.bildungspraemie.info
Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet gibt die Bundesregierung einen umfassenden und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Programmen aufgezeigt, die für eine effiziente Nutzung der staatlichen Förderung von Bedeutung sind.

Das Internet eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, vertiefende Informationen der unterschiedlichen Anbieter von Förderinformationen durch eine breit angelegte Vernetzung bereitzustellen. Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie steht damit als zentrale Informationsquelle sowohl für Privatpersonen wie Existenzgründer als auch für Unternehmen und Berater zur Verfügung. Sie richtet sich gleichermaßen an Benutzer ohne Vorkenntnisse wie an die Kenner der Wirtschaftsförderung.

Mit der Förderdatenbank leistet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen wichtigen Beitrag zu mehr und größerer Transparenz rund um das Fördergeschehen in Deutschland. Dennoch kann die Nutzung der Förderdatenbank immer nur ein erster Schritt sein. Nehmen Sie deshalb das vielfältige Beratungsangebot der Kammern und Verbände, der freien Unternehmens- oder Steuerberatung und der Banken in Anspruch. Denn viele konzeptionelle, steuerliche oder rechtliche Fragen wollen geklärt sein, bevor Sie ein Vorhaben mit staatlicher Hilfe verwirklichen.

Förderberatung des BMWi
In der Auskunftsstelle für Ratsuchende erhalten Sie schnell und unbürokratisch Informationen zu den Förderprogrammen des Bundes, der Länder und der EU für Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen. Die Auskünfte schließen Angaben zu Verfahrenswegen zur Erlangung von Fördermitteln, Anlaufstellen und Konditionen der Förderprogramme ein. Nach Terminvereinbarung können Existenzgründer und Investoren kostenlose Informationen über die Fördermöglichkeiten auch im persönlichen Gespräch erhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Förderberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
Telefon: 01888 / 6 15 - 8000
Web: www.foerderdatenbank.de

Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr unterstützt Soldatinnen und Soldaten auf Zeit bei der Rückkehr in einen Zivilberuf. Das kann sowohl ein bereits vorher ausgeübter Beruf sein, ist jedoch in vielen Fällen auch ein lang gehegter Berufswunsch. Mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr hat das BTB eine spezielle Vereinbarung getroffen, um Soldatinnen und Soldaten mit einem Bonus von 10 % den Berufseinstieg nach ihrer Zeit bei der Bundeswehr durch eine fundierte Ausbildung im Gesundheitswesen zu erleichtern.

Voraussetzungen
Bevor der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr über eine Förderung entscheidet, ist es Pflicht, eine Beratung zur schulischen und beruflichen Bildung zu absolvieren. Erst danach können Sie das Antragsformular einreichen. Weitere Informationen zum Antragsformular erhalten Sie auf der Homepage des BFD, dessen Internetadresse Sie nachstehend finden.

Höhe der Förderung
Anspruch auf die Leistungen des BFD Berufsförderungsdienst der Bundeswehr haben freiwillig Wehrdienst Leistende, Soldaten auf Zeit, Berufsoffiziere im fliegerischen Dienst mit besonderer Altersgrenze (BO 41) und in Einzelfällen auch Berufssoldatinnen und Berufssoldaten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner beim Berufsförderungsdienst und nehmen Sie alle Ihnen vom BTB zugesandten Informationsmaterialien mit.

Wichtig: Denken Sie daran den Förderungsantrag so früh wie möglich zu stellen, um die Bewilligung noch vor Beginn der Bildungsmaßnahme zu erhalten. Nachträglich ist eine Förderung nur in sehr seltenen Fällen möglich!

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Generell gilt: Solange sich ein Kind in einer Berufsausbildung befindet, kann das Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres weitergezahlt werden. In der Regel erhalten Sie für jedes Kind mindestens 219 Euro Kindergeld im Monat.

Auch ein Fernlehrgang beim BTB kann als berufliche Ausbildung gelten, wobei zu beachten ist, dass sich der Teilnehmer ernsthaft bemühen muss, das Lehrgangsziel zu erreichen. In der Regel werden alle Ausbildungsmaßnahmen anerkannt, die dem Kind Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen geben und die als Grundlage für einen angestrebten Beruf Verwendung finden können.

Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, können die Eltern eines Kindes für die Ausbildungszeit Kindergeld erhalten. Dazu müssen die Eltern den Antrag stellen und unterschreiben. Es reicht nicht, dass das Kind volljährig ist! Die Anträge auf Kindergeld werden von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit entgegengenommen.

Die Ausbildungsbescheinigung, die Voraussetzung für eine Auszahlung des Kindergeldes ist, stellen wir Ihnen gerne aus.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Weiterbildung ja, aber bitte keine Arbeitszeitausfälle: Viele Personalverantwortliche sind der Meinung, dass Weiterbildung wichtig ist, möchten jedoch keine oder nur wenige Arbeitszeitausfälle hinnehmen. Der Vorteil eines Fernlehrgangs für den Arbeitgeber liegt auf der Hand.

Deshalb: Wer sich für ein Fernstudium interessiert und nicht weiß, wie sie/er es finanzieren kann, sollte auch darüber nachdenken, mit dem Personalverantwortlichen zu sprechen. In Zeiten des lebenslangen Lernens hat nicht nur der Arbeitnehmer einen Vorteil von dem zusätzlichen Wissen, sondern auch der Arbeitgeber profitiert von dem gewonnenen Know-how. Mit Sicherheit wird er den Einsatz zu schätzen wissen.

Voraussetzung für eine Förderung durch den Arbeitgeber ist natürlich, dass Ihr angestrebtes Lehrgangsziel eine Verbindung zu Ihrem Beruf aufweist und Sie einen möglichst guten Abschluss anstreben. Ein weiterer Anreiz für Ihren Arbeitgeber die Ausbildung zu finanzieren, ergibt sich aus der Möglichkeit, die Bildungsmaßnahme steuerlich geltend zu machen.

Die Höhe der Förderung ist breit gefächert. Während mancher Arbeitgeber die gesamten Ausbildungskosten übernimmt, gibt es wiederum andere, die Ihnen einen Zuschuss geben. Vereinzelt gibt es auch anstatt einer finanziellen Unterstützung lediglich bestimmte Zeiten, in denen man freigestellt wird. Auch ist die Höhe der Förderung teilweise an bestimmte Vereinbarungen geknüpft, zum Beispiel Dauer der Ausbildung, Abschluss und/oder Nutzen für die Firma.

In einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten lassen sich all diese Fragen klären!
Fort- und Weiterbildungen können durch die Deutsche Rentenversicherung bezuschusst werden. Dies ist in erster Linie bei Umschulungsmaßnahmen aus gesundheitlichen Gründen möglich. Bei der Auswahl der Leistungen werden unterschiedliche Faktoren wie Eignung, Neigung oder Ihre bisherige Tätigkeit angemessen berücksichtigt. Auch die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt fließt in die Entscheidung mit ein.

Bei der beruflichen Weiterbildung geht es darum, neues Wissen zu erlangen und vorhandene berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Hierzu zählen die berufliche Fortbildung und die berufliche Umschulung.

Die berufliche Fortbildung dient Ihrer Weiterqualifizierung im bisherigen Beruf. Wenn Sie Ihre bisherige Tätigkeit aufgrund einer Behinderung nicht mehr ausüben können, bietet Ihnen die Rentenversicherung eine Umschulung an. Sie können im Rahmen der beruflichen Rehabilitation sogar einen völlig neuen Beruf erlernen, wenn Sie diesen auch unter Berücksichtigung Ihrer Behinderung ausüben können.

Ob Sie förderfähig sind und welche konkreten Regelungen existieren, erfragen Sie bitte bei der Deutschen Rentenversicherung. Auf Grund von Einzelfallentscheidungen können wir hier keine allgemein gültigen Aussagen machen.

Die zentrale Rufnummer der Deutschen Rentenversicherung Bund ist die 0800 / 1 00 04 80 70, die Internetseite erreichen Sie unter www.deutsche-rentenversicherung.de.

In den dargestellten Fördermöglichkeiten finden Sie sich nicht wieder? Kein Problem: Das BTB beteiligt sich unter bestimmten Voraussetzungen an den Kosten, um Ihre Ausbildung zu ermöglichen. Einen Bonus in der Höhe von 10% erhalten:

  • Arbeitslose
  • Auszubildende
  • ehemalige BTB-Teilnehmer
  • Mütter und Väter in Elternzeit (bzw. im ersten Jahr nach Geburt ihres Kindes, wenn keine Elternzeit beantragt wird)
  • Rentner/Pensionäre
  • Schwerbehinderte
  • Soldaten
  • Studenten
  • Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes

So einfach geht's:
Tragen Sie auf der Studienanmeldung einfach Ihren persönlichen Hintergrund im Feld „Bemerkungen“ ein und fügen einen entsprechenden Nachweis bei.

Der BTB-Bonus ist nicht übertragbar und nicht mit anderen Rabatten oder Vorteilen kombinierbar (Ausnahme: 3 % Skonto bei Einmalzahlung).

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