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Ingwer und andere Heilpflanzen helfen gegen Migräne

Über mehrere Jahre verteilt hat die Carstens-Stiftung über die Wirkung verschiedener Phytotherapeutika gegen Migräne berichtet. An dieser Stelle möchte ich eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse bringen:

Lavendelduft gegen Migräneschmerz

Erfahrungswerte durch klinische Studien haben bestätigt: das ätherische Öl des Lavendels (Lavendula angustifolia) enthält Inhaltsstoffe, die nicht nur für den typischen betörenden Duft verantwortlich sind, sondern auch eine beruhigende und entspannende Wirkung entfalten. Menschen mit häufig auftretenden Kopfschmerzen schwören auf den schmerzlindernden Effekt des ätherischen Öls aus der Mittelmeerpflanze. Vgl. Carstens-Stiftung, Artikel vom 24.10.2012

Auch Pestwurz und Balsamkraut können bei Migräneattacken helfen

Es existieren bereits eine Reihe von alternativen medikamentösen Behandlungsansätzen auf pflanzlicher Basis wie Pestwurz und Balsamkraut, die recht gut untersucht sind. Vgl. Carstens-Stiftung, Artikel vom 20.12.2013

Weniger bekannt ist dieWirkung von Auszügen der Monterey-Kiefer gegen migräneartige Kopfschmerzen

In Neuseeland beheimatet ist die sog. Monterey-Kiefer (Pinus radiata), deren Rindenextrakt in der Migräneprophylaxe erfolgreich sein soll.

„In einer offenen Studie ohne Kontrollarm wurde nun eine tägliche Dosis der Kombination aus 1200 mg Rindenextrakt der Monterey-Kiefer und 150 mg Vitamin C auf ihr Potenzial, Migräneanfälle zu verhindern bzw. ihre Intensität zu senken, untersucht. Die 50 Patienten mit Migräneproblematik wurden angehalten, jeden Morgen fünf Kapseln des pflanzlichen Präparats einzunehmen. Auf die bisher eingenommenen Präparate mussten die Studienteilnehmer während der Studienphase nicht verzichten.
Im Mittel konnte nach drei Monaten eine Verbesserung hinsichtlich der Tage mit Kopfschmerz um die Hälfte erzielt werden. Ebenso war eine signifikante Reduzierung der Kopfschmerzintensität um mindestens 45 Prozent zu beobachten. 16 der verbliebenen 50 Patienten entschieden sich für eine weiterführende Teilnahme an der insgesamt 12 Monate währenden Beobachtung und konnten am Ende dieses Zeitraums einen Rückgang der Häufigkeit und Intensität ihres Kopfschmerzes um mehr als die Hälfte verzeichnen.“ Carstens-Stiftung, Artikel vom 20.12.2013

Auch die Ingwer-Wurzel hilft gegen den akuten Kopfschmerz

Zur Vorbeugung von Migräne wird Ingwer als Hausmittel schon länger empfohlen, nun wurde die Wirksamkeit eines Ingwer-Extrakts bei Patienten mit Migräneschmerz ohne Aura getestet. Die Ingwer-Kapseln reduzierten den Kopfschmerz innerhalb von zwei Stunden und zwar ebenso effektiv wie die standardmäßig eingesetzte Substanz Sumatriptan. Allerdings verursachte Ingwer im Vergleich viel weniger Nebenwirkungen. Für Migräne-Patienten ohne Aura, die eine verträgliche und wirksame Alternative zur Behandlung ihres Migräne-Kopfschmerzes suchen, wäre Ingwer-Extrakt dementsprechend ein probates Mittel. Vgl. Carstens-Stiftung, Artikel vom 20.8.2014

Ein Fall mit multiplen Beschwerden: Hierarchisierung der Symptomatik + Repertorisationsübung

Eine 40-jährige Frau kommt wegen seit Wochen anhaltender ständiger Müdigkeit und Lustlosigkeit. Außerdem erwacht sie öfter von einem drückend-stechenden Schmerz in der Gegend der Gallenblase, und zwar meist durch Ärger oder wenn sie Kaffee und Kuchen konsumiert hatte.
Ferner leidet sie seit ihrer Kindheit unter häufigen Kopfschmerzen und zwar hinter den Augen nach hinten ziehend, aber auch in der Schlä­fengegend nach innen drückend. Augenschließen und Liegen bessern. Oft ist ein Schwindel dabei und Übelkeit, außerdem das Gefühl des Schielens.
Sie ärgert sich über sich selbst, dass sie so wenig schafft, ist aber auch oft gleichgültig. Bei früheren Ärgern hat sie ihren Zorn her­ausgelassen, was ihr half, nun unterdrückt sie ihn. Früher mußte sie oft tagelang weinen. Morgens und mittags fühlt sich die Patientin beson­ders schwach und müde. Sie friert viel, aber Hitze verträgt sie auch schlecht, bei Wechsel zu warmem Wetter bekommt sie Kreislauf­beschwerden. Ein Kragen, Gürtel und enge Kleidung sind ihr unangenehm. Es besteht eine Neigung zu blauen Flecken. Die Frau fühlt sich ruhelos, ihre Stimmung schwankt auffällig, ihr Mitgefühl ist stark ausgeprägt. Sie sucht oft Streit, tadelt sich und an­dere und kann Ereignisse lange nicht vergessen. Kreuzschmerzen be­kommt sie beim Aufrichten nach dem Bücken. Die Nasenhaut schil­fert ständig ab, sie hat eine fettige Stirn und kalte Extremitäten.
Als Leitsymptome wertete ich hier

  • die unerklärliche ständige Haut­abschilfe an der Nase
  • das Kreuzweh nur beim Aufrichten nach dem Bücken
  • die Tadelsucht
  • die Streitsucht
  • das Mitgefühl
  • und das Zurück­kommen auf vergangene Ereignisse.

Die Verschlimmerung bei Kälte und Wärme ist auffallend ausgeprägt sowie die Ver­schlimmerung beim Wechsel zu warmem Wetter.

Augenschließen und Liegen bessern den Kopf schmerz, in diesem Fall seit Kindheit und sind deshalb charakteristisch. Schwindel und Übelkeit bei Kopfweh sind zwar nicht mehr hochwertig, aber als Symptom gerade noch verwertbar. Die Lo­kalität des Kopfschmerzes ist hier vergleichsweise unbedeutend, da sie wechselt und nicht eindeutig bestimmbar war. Immerhin ist das heilende Mittel bei Augenschmerzen nach hinten ziehend dabei. Die übrigen Symptome sind nicht mehr auffallend oder ungewöhnlich genug, um mich noch vom ausgewählten Mittel abzubringen.

Auf Natrium muriaticum LM 12, morgens 5 Tropfe fühlte sich die Pati­entin bereits nach ein paar Tagen sowohl psychisch wie physisch rundherum besser, wie sie mir bei ihrem nächsten Besuch, 4 Wochen später, berichtete. Ihre Beschwerden waren bis auf Kleinigkeiten ab­ geklungen, sie hat kein Kopfweh mehr und sogar die Gallenschmerzen sind verschwunden. Die Tropfer ließ ich zur Festigung der Heilung noch eine gewisse Zeit weiter nehmen.

Ein Fall aus der Praxis von HP Rolf Schwarz, 74405 Gaildorf-Unteroth

 

 

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Behandlung verletzter Vögel mit Akupunktur

Veterinär-Akupunktur hilft Eulen, wieder zu fliegen

Seit Jahren setzt eine Tierklinik bei Madrid erfolgreich Akupunktur zur Behandlung verletzter Vögel ein.  So wurde z.B.  ein Steinkauz mit schweren Verletzungen in das Brinzal-Zentrum bei Madrid gebracht. «Der kleine Raubvogel war in vollem Flug in eine Röhre geflogen, die allerdings auf der Innenseite von einer Eisenstange versperrt war», schreibt die Organisation auf ihrer Website. «Der Zusammenprall löste eine Lähmung aus. Der Vogel konnte seine Flügel bewegen, aber nicht seine Beine.»

Konventionelle Behandlungsmethoden hätten den Zustand des Vogels zwar verbessert, doch die Lähmung der Beine sei nicht verschwunden. Fast zwei Monate lang wurde das Tier daraufhin mit Akupunktur behandelt, um seine Nerven wieder zu stimulieren. Einmal pro Woche kam die Tierärztin Edurne Cornejo, die sich auf Akupunktur und Homöopathie für Tiere spezialisiert hat, und behandelte den Vogel.

Cornejo sticht dem Vogel Nadeln in die Krallen, in den Kopf und den Rücken. «Am Anfang konnte der Vogel nicht stehen», erzählte sie der Nachrichtenagentur AFP. «Dann begann er, kleine Schritte zu machen. Inzwischen kann er wieder fliegen.» Die Akupunktur rege die Selbstheilungskräfte der Tiere an, sagt Cornejo, die in ihrer Praxis sonst vor allem Haustiere behandelt. «Und die Methode hat keinerlei Nebenwirkungen.»

Das Brinzal-Zentrum, das 1989 gegründet wurde, behandelt jedes Jahr etwa 1200 Eulen, die von der Bevölkerung dort abgegeben werden. Etwa 70 Prozent werden wieder gesund und können in die Wildnis zurückgebracht werden. «Wir bieten den Vögeln körperliche und psychologische Pflege», erklärt Brinzal-Direktorin Patricia Orejas.

Akupunktur setzt das Brinzal-Zentrum seit sechs Jahren ein, in Spanien wird die Methode seit den Achtzigerjahren für Tiere angewendet. Ein internationaler Akupunktur-Verband für Tier­ärzte wurde schon 1974 in den USA gegründet.

Auszüge aus: 15.12.2014, http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Akupunktur-hilft-Eulen-wieder-zu-fliegen/story/26036420

Sellerie (Apium graveolens): Nahrungsmittel, Würzmittel, Heilmittel

Am Beipiel der Selleriepflanze können wir erkennen, wie viele Nahrungsmittel durch ihre spezifischen Wirkungen auf den Körper auch Heilmittel sind.

Die Haupteigenschaft der Selleriepflanze ist ihre Hauptwirkung auf den urologischen Trakt

MADAUS zählt in seinem 3-bändigen Standardwerk von 1979 „Lehrbuch der biologischen Heilmittel“ u. a. folgende Wirkungen auf:

  • harntreibend, bei Blasen- und Nierenbeschwerden aller Art
  • harnsäuresenkend, gegen Gicht
  • bei Neurathenie und Impotenz.
  • bei Überdosierung (vor allem der Samen) kann Sellerie allerdings auch abortiv wirken.

Neuere Untersuchungen bestätigen auch die positive Wirkung bei Morbus Parkinson und Schlaganfall

Die Carstens-Stiftung berichtet über weitere Erkenntnisse hinsichtlich der Selleriepflanze:

D1-3-n-Butylphthalid ist ein Molekül, dessen Namen man sich nicht unbedingt merken muss. Vielleicht aber sein medizinisches Potenzial. Es handelt sich nämlich um ein Antioxidans, das seit fast 10 Jahren in China für die Behandlung von Schlaganfällen zugelassen ist. Gewonnen wird es als Extrakt aus Selleriesamen. Chinesische Forscher fanden heraus, dass Selleriesamen und ihre Auszüge eine positive Wirkung sowohl auf Schlaganfall- als auch auf Parkinsonpatienten haben. Es konnte nachgewiesen werden, dass eine Vorbehandlung mit D1-3-n-Butylphthalid, einer Substanz aus den Selleriesamen, vor solchen Zellschädigungen schützt, wie sie ähnlich auch bei Parkinson-Erkrankungen und nach einem Schlaganfall vorkommen.

Das Butylphtalid ist genau diejenige Substanz, die auch für den würzigen Geruch der Pflanze verantwortlich ist.

Pulsatilla: Beschwerden nach Schreck

Im Haus einer alleinstehenden Studienrätin war eingebrochen worden. 2 Wochen später erscheint sie in meiner Praxis, da sie seitdem folgende Beschwerden hat:
Ständiges unbeeinflussbares Frieren und Zittern Schwäche, Husten, Durchfall und Reizbarkeit.

Ich entscheide mich für das Leitsymptom „Beschwerden durch Schreck“. Dafür gibt es etwa 60 Mittel. Für Frieren nach Schreck gibt es 11 Mittel, für Zittern durch Schreck 14 und für Durchfall nach Schreck 10.
Unter dem Strich bleiben noch einige Mittel übrig. Nun berücksichtige ich auch, dass die Frau beim Erzählen weint und dass Trost auffallend positiv  wirkt. Diese oft irreführenden Zeichen dürfen vom Homöopathen nicht von vornherein bewertet werden, waren aber in diesem Fall bestätigend für die Wahl von Pulsatilla, der Kuhschelle.

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Obwohl die Lösung relativ einfach war, hätte ich doch über die Schwäche nach Schreck und Husten durch Schreck stolpern können. In diesen kleinen Rubriken fehlte nämlich Pulsatilla. Ich gab der Frau 2 Globuli in der C 200, worauf nach wenigen Stunden alle Beschwerden verschwanden und nicht wiederkehrten.

Was hätte dieser Frau wohl geblüht, wenn sie den üblichen Weg zum Nervenarzt gegangen wäre? Es ist nicht im Sinne des hippokratischen Eides, daß die Homöopathie bisher immer noch keinen Eingang in die Psychiatrie gefunden hat!

Autor:
Rolf Schwarz, Heilpraktiker, 74405 Gaildorf-Unteroth

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Gesundheit durch Obst aus dem eigenen Garten: abgestimmte Erntezeiten

Stressfrei gärtnern

Ich mag Erdbeeren, Rote Johannisbeeren und Kirschen wirklich sehr gerne. Mit deren Anbau habe ich allerdings schlechte Erfahrungen gemacht. Die Vögel ernten meist schneller, und ich habe absolut keine Lust, meinen ganzen Garten mit Netzen zu schützen (nutzt eh nix, die Vögel finden immer einen Eingang). Das hier vorgestellte Obst wird von den tierischen Räubern kaum beachtet, da diese hauptsächlich auf die Farbe „rot“ anspringen. Rote Äpfel werden von den Plagegeistern weitgehend verschont, da zu ihrem Reifezeitpunkt so viele andere Wildbeeren wachsen.

Den ganzen Sommer und Herbst Obst aus dem eignen Garten? So schwer ist das gar nicht zu erreichen. Sie sollten sich Pflanzen jeweils als Büsche besorgen, also keine Beerenhochstämme bzw. Stein- und Kernobsthalb- oder -hochstämme. Die Reifezeit der einzelnen Sorten ist aufeinander abgestimmt. Durch Standort- bzw. Wettereinflüsse kann es hierbei allerdings zu Abweichungen kommen. Rechnen Sie mit einem Platzbedarf von rund 180 qm.

01-III

Sortenauswahl

Alle verschiedenen Obstpflanzen wurden im BTB-Versuchsgarten an der Lobirke getestet. Sie sind geschmacklich hervorragend, robust gegenüber Klimaeinflüssen, Krankheiten und Schädlingen und weisen (mit Ausnahme der Goldparmäne) kaum Vorerntefruchtfall auf, bleiben also bis zur Ernte am Baum/Strauch und sind nicht windempfindlich.

Befruchtung der Obstpflanzen

Die Sortenauswahl wurde auf eine optimale gegenseitige Befruchtungsfähigkeit abgestimmt. Johannisbeeren sind selbstbefruchtend. Aber die Ernte kann durch die zusätzliche Befruchtung mit anderen Sorten noch erhöht werden. Mirabellen, Reneklauden und Pflaumen befruchten sich gegenseitig. Äpfel benötigen andere Befruchtersorten. Die Goldparmäne ist ein guter Befruchter für die anderen Sorten und sollte deshalb nicht fehlen.

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