Archiv für die Kategorie „Homöopathie“

Das OpenRep: KOMMENTARLISTE FÜR VERBESSERUNGEN

Sonntag, 22. August 2010

HOMÖOPATHIE – REPERTORISATIONSPROGRAMM – FREEWARE – OPEN SOURCE

Das Arbeiten mit dem OpenRep: Kent-Repertorisation mit dem PC

Erste Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge

a) Hervorragend

Die Zugriffsgeschwindigkeit beim OpenRep ist dank der Suchfunktion sehr gut. Man braucht eigentlich nur die ersten Buchstaben einzutippen und schon landet man beim entsprechenden Symptom, z. B. “Pros Schm” für Prostata, Schmerz

b) Sollte beizeiten verbessert werden

Der Begriff „Mastdarm“ ist etwas veraltet. Besser wäre hier „Rektum“. Das werden wir wohl in Zukunft im Programm anpassen.

Bei den „wunden Schmerzen“ gibt es nur „Wundschmerz“. Auch das sollte aktualisiert werden.

Beim Verlassen des Programms kommt die Meldung „Das Repertorium wurde geändert. Möchten Sie die Änderungen speichern?“ Das ist irreführend. Ich glaube nicht, dass das Repertorium geändert wurde. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Aufforderung, den Fall zu speichern.

c) Dringender Verbesserungsbedarf

Bei der Anzeige des Repertorisationsergebnisses gibt es Verbesserungsbedarf. Der Tabelle mit den Mittel- und Quotientennennungen müssen noch die Symptombeschreibungen zugeordnet werden. Man muss auf einen Blick sehen können, welches Symptom welche Mittel beinhaltet.

Mit homöopathischen Grüßen

Rolf Meyer

PS: Das BTB-Team würde sich freuen, wenn es weitere Hinweise und Verbesserungsvorschläge als Kommentar auf diesen Artikel erhalten würde

Prostatitis – oder was?

Sonntag, 22. August 2010

1. DER FALL

Ein sehr interessanter älterer Fall aus meinem Bestand, nachrepertorisiert mit dem OpenKent

Ein 75 jähriger männlicher Patient klagt über Schmerzen im Bereich der Prostata und des Perineums.  Auf die Frage nach dem Ergebnis der letzten ärztlichen Prostata-Vorsorgeuntersuchung erklärt der Patient, das wäre alles in Ordnung gewesen.

Folgende Symptome lassen sich eruieren: Schmerz in der Prostatagegend, Völlegefühl in der Prostata, Schmerz im Bereich des Perineums. Die Art des Schmerzes wird mit „wunder Schmerz“ beschrieben. Es lassen sich keine sicheren Modalitäten erfragen, auch bei der Begleitsymptomatik gibt es nichts, was ich notieren könnte.

Ich repertorisiere sofort,  habe die Wahl zwischen Puls, Cycl, Berb und Alum. Ich entscheide mich aufgrund des Mittelbildes für letzteres und gebe dem Patienten Alumina D 30, 1 x 5 Globuli, und fordere ihn auf, sich innerhalb der nächsten Tage zu melden. Würde das Medikament nicht wirken, so müsste er sich unverzüglich zum Urologen begeben. Schon am übernächsten Tag ruft er an:  keine Beschwerden mehr.

Nach einem Monat meldet er sich noch einmal. Die Schmerzen wären wiedergekehrt. Ich schicke ihn zum Arzt. Der Patient berichtet mir später folgendes: Der Urologe hätte die Prostata palpiert, und aufgrund der Druckschmerzempfindlichkeit diagnostizierte er eine Prostatitis. Er überwies den Patienten in ein Krankenhaus. Dort erhielt er sofort die ersten Antibiotikainfusionen. Am 2. Behandlungstag ordneten die Ärzte eine Messung der Urinstrahlstärke an. Es zeigt sich: der Urin fließt sehr gut – eine Prostatitis ergab für die Ärzte keinen Sinn mehr! Nur: woher kamen die Schmerzen?

Und jetzt gab unser Patient zu verstehen, dass er hin und wieder auch stärkere Beschwerden an der Lendenwirbelsäule habe, vor Jahren habe dies sogar zu zeitweisen Lähmungserscheinungen geführt.

Nach dem Röntgen ist alles klar. Die Schmerzen im Bereich der Prostata und des Perineums sind wirbelsäulenbedingt! Die Antibiotikatherapie wird sofort abgebrochen und der Patient wird zum Orthopäden überwiesen.

So kann man sich irren.

2. DIE REPERTORISATION MIT DEM OPENREP

Die Einmalgabe Alumina D 30 hatte damals für mehrere Wochen Wirkung gezeigt.

Die Symptome für das OpenRep:

- Prostata, Schmerz

- Prostata, Völlegefühl

- Mastdarm, Perineum, Schmerz

- Allgemeines, Wundschmerz

Rolf Meyer

Kurz notiert

Dienstag, 13. Juli 2010

1. Im Rahmen der Sparbemühungen im Gesundheitsbereich plant die Bundesregierung, u.a. auch die Krankenkassenerstattung für ärztliche homöopathische Behandlungen zu streichen.

2. Zeitlich unendlich gut abgestimmt bringt natürlich der SPIEGEL als aktuellen Titel:
„Homöopathie – die große Illusion“.

Dazu ist nur folgendes zu sagen:

Zu 1.
Das wäre sehr schön für die Homöopathie. Die Ärzte böten die Homöopathie – wie so häufig – nicht mehr nur aus rein finanziellen Gesichtspunkten an, sondern aus wirklichem Interesse. Das täte der homöopathischen Wissenschaft unendlich gut, würde es nämlich die krankenkassenhonorierten oberflächlichen Schnellschüsse verhindern. Für die Heilpraktiker fingen dann traumhafte Zeiten an…

Zu 2.
Wer hat eigentlich ein Interesse an dem ganzen Hype, an dem wiederholten Aufkochen des immer gleichen Breies? Das kennen wir doch nun schon seit Hahnemann, das wird langweilig.

Vielen Dank an das BTB-Team für das kostenlose Kent-Repertorisationsprogramm

Dienstag, 18. Mai 2010

Endlich ist es so weit: das OpenRep ist in deutscher Sprache verfügbar.

Ich möchte auch meinen ganz besonderen Dank Herrn Joscha Körschgen vom BTB aussprechen, der in monatelanger Arbeit die Entstehung der deutschen Version koordinierte und das englischsprachige Originalprogramm in einigen Punkten unseren Bedürfnissen angepasst hat.

Wie geht es jetzt weiter?

Ich werde auf jeden Fall in den nächsten Tagen einige Fälle mit dem Programm nachrepertorisieren und diese dann hier im Blog veröffentlichen. Dafür wird eine neue Blog-Kategorie eröffnet.

Bei den kommenden Repertorisationen werde ich die Programmführung dann näher erläutern. Dabei wird wohl noch manchrn Fehler entdeckt werden, den es noch zu beseitigen gilt.

Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie Fehler im Programm, in den Symptomen oder in der Menüführung entdecken, dann informieren Sie uns bitte!

Rolf Meyer

OpenRep Deutsch ab sofort verfügbar!

Montag, 17. Mai 2010

Sehr geehrte Homöopathie-Interessierte,

nach langer Arbeit ist heute der große Tag gekommen, an dem wir unser Projekt, OpenRep und zusätzlich das komplette Kent Repertorium in Eigenleistung zu übersetzen, präsentieren können.

Viele Stunden Arbeit stecken in der Übersetzung des Repertoriums, was ohne den Einsatz unserer fleissigen Studenten sicher nicht möglich gewesen wäre.

Sollten Sie wider erwarten auf Fehler in der Übersezung oder sonstige Bugs stossen, zögern Sie bitte nicht sie uns zu melden. In einem solchen Fall wenden Sie sich bitte direkt an unseren Projektleiter Herrn Körschgen (joscha.koerschgen@btb.info)

Um Ihnen den Einstieg noch einfacher zu gestalten, folgt in den nächsten Tagen noch eine Anleitung in Deutsch zum Download.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der Software und würden uns über zahlreiche Rückmeldungen freuen.

Download OpenRep Deutsch 1.0-RC1, inkl. Kent Repertorium in deutscher Sprache

OpenRep inkl. deutschem Kent ab Montag (17.05.) verfügbar!

Dienstag, 11. Mai 2010

Liebe Freunde der Homöopathie,

nachdem wir letztes Jahr September bereits OpenRep in deutscher Sprache zur Verfügungs gestellt haben, folgt nun der zweite Teil:

Das Kent Repertorium, komplett übersetzt, zur kostenfreien Verwendung! Ab Montag dem 17.05.2010 finden Sie an dieser Stelle alle nötigen Links um den Download zu starten und sofort loszulegen!

Für die Zukunft ist viel geplant! Wir möchten OpenRep von grundauf neu entwickeln und einige bekannte Funktionen aus Programmen wie dem “RADAR” übernehmen.

Wenn auch Sie uns helfen möchten, so würden wir uns über Rückmeldungen und Verbesserungen zu unserer Übersetzung sehr freuen.

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Projektleiter (Herr Körschgen) gerne per E-Mail zur Verfügung: joscha.koerschgen@btb.info