Archiv für die Kategorie „Homöopathie“

Kent-Repertorisationsprogramm: OpenRep in deutscher Sprache zum kostenlosen Download

Dienstag, 3. Januar 2012

Auf folgender Seite kann die Grundversion des OpenRep kostenlos für alle Interessierten herunter geladen werden: http://bergische-akademie.github.com/OpenRep-Deutsch/. Die Version ist noch etwas “unaufgeräumt”, d.h., dass viele Symptome noch nicht vollständig in Rubriken zusammengefasst wurden, aber mit der bequemen Volltextsuchfunktion kann dann trotzdem sehr gut gearbeitet und repertorisiert werden.

Die aufgeräumte Version wird allen BTB-Schülern unter der Bezeichnung “KentFree” ab dem Frühjahr im BTB-Schüler-Onlinebereich zum Download zur Verfügung gestellt werden. Die Version “KentFree-Pro” wird eine Weiterentwicklung für professionelle Homöopathen sein. In dieser Version können dann selbst Veränderungen und Hinzufügungen eingepflegt werden. Diese Version wird an alle Homöopathie-Studenten des BTB zum Download bereit stehen (auch ab dem Frühjahr).

Damit geht die fast 2-jährige Entwicklungarbeit des BTB für ein unabhängiges Repertorisationsprogramm auf der Grundlage des Kentschen Werkes ihrem Ende entgegen. Im Laufe dieser Zeit haben wir erhebliche finanzielle Mittel investiert, um ein neues, allen kostenlos zugängliches Standardprogramm für die homöopathische Praxis zu schaffen.

Mittelwiederholungen und Potenzfolgen in der homöopathischen Therapie

Montag, 10. Oktober 2011

Eine Schüler des BTB-Lehrgangs “Klassische Homöopathie” stellte diesbezüglich eine interessante Frage:

Inwiefern sollten Arzneimittelgaben wiederholt werden und welche Potenzfolge schlägt der Autor vor?
Ist es besser, nach dem 6. Organon zu verfahren oder nach dem 4. oder der Kent’schen Reihe?

Es ist schwierig, allgemeingültig zu der Frage nach Mittelwiederholung und Potenz Stellung zu nehmen. Das hängt zu sehr von der vorherigen Patientenreaktion ab, siehe Inhalt des 9. Studienbriefs unseres Lehrgangs.

Am geeignetsten, Ihre Fragen zu beantworten, sind vielleicht die Äußerungen von Wright-Hubbard, hierzu (siehe auch Studienbrief 9):
“Das Kent´sche Ideal besteht darin, die Wirkung einer Potenz ganz auszuschöpfen und dann zur nächsten überzugehen, diese wieder auszuschöpfen usw., bis zur höchsten Potenz dieses Mittels, wenn kein Wechsel des Medikamentes indiziert ist.” E.Wright-Hubbard, a.a.O., S. 74/75

Mit welcher Potenz man eine Behandlung normalerweise beginnt (also nicht bei unheilbaren Erkrankungen, indifferenten Symptomen und sehr alten Menschen), ist eher zweitrangig, auf jeden Fall aber mit einer physikalischen Hochpotenz (also oberhalb der D23). Die genaue Definition einer Anfangspotenz ist eher nebensächlich, das merkt man an den doch recht verschiedenen Äußerungen der Klassiker zu diesem Thema. Wichtiger sind die Ähnlichkeit des Mittels mit der Patientensymptomatik und das Auswirkenlassen einer homöopathischen Gabe (Ausnahme: Antidotierung oder Patient zeigt keine Reaktion).

Homöopathische Repertorisation mit dem OpenRep-Programm: der aktuelle Stand

Freitag, 27. Mai 2011

Lehrgang und Ausbildung “Klassische Homöopathie” und “Klassische Veterinärhomöopathie (Tierhomöopathie)”

Lehrgang und Ausbildung “Heilpraktiker mit zusätzlicher Fachrichtung Homöopathie” und “Tierheilpraktiker mit zusätzlicher Fachrichtung Veterinärhomöopathie”

Wir arbeiten immer noch an der Verbesserung des Computer-Programms. Es gibt noch Einiges zu optimieren:

Auf der Ebene des Programmhandlings

- sollen die Repertorisationsergebnisse direkt und in einer übersichtlichen Form eingeblendet werden können,

- soll nicht nur im Verzeichnis (Symptomstruktur) gesucht werden, sondern es soll wie im Kent-Repertoriumsbuch geblättert werden und das entsprechende Symptom für die Auswahl markiert werden können,

- soll das im Programm gespeicherte Repertorium als Druckdatei generiert werden können (PDF), so dass man diese bequem an einen Copyshop zum Ausdrucken und Binden geben kann.

 

Auf der Symptomenebene

- sollen die einzelnen Hauptrubriken “aufgeräumt” werden. Bei dem zugrundeliegenden Repertorium handelt es sich ja um die erste Kent-Übersetzung von 1937 von ERBE. Nur diese durften für das Programm genutzt werden, alle neueren mit den eingearbeiteten Verbesserungen (KÜNZLI und weitere Autoren) unterliegen nachwievor dem Copyright.

- Es bleibt uns also nichts Anderes übrig, als selbst Ordnung zu schaffen: viele Symptome gehören in eine Unterrubrik zusammengefasst (z.B. Schmerzen), viele müssen umbenannt werden oder zusammengeführt werden. Hierfür wird gerade ein Datei-Manager programmiert, der diese Arbeiten im Programm selbst übernehmen kann.

Die Arbeiten auf der Ebene des Programmhandlings sind so gut wie fertiggestellt.  Das Aufräumen der Symptome werde ich selbst übernehmen müssen. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Rolf Meyer

 

Homöopathische PC-Repertorisation: Doppelrubrik bei Kopfschmerz

Freitag, 19. November 2010

Heilpraktikerausbildung, Tierheilpraktikerausbildung

Fachrichtung Homöopthie und Veterinärhomöopathie

Bei Kopfschmerz gibt es 2 Auflistungen, die eigentlich zusemmengeführt gehören:

Einmal unter Kopf, Kopfschmerz und dann auch noch unter Kopf, Schmerz.


Hinweis: Dieser Artikel wird auch im OpenRep-Forum veröffentlicht.

Homöopathische Repertorisation mit dem PC: Fehler bei der alphabetischen Symptomenauflistung im OpenRep

Freitag, 19. November 2010

Heilpraktikerlehrgang, Tierheilpraktikerlehrgang

Einzelmittelhomöopathie in der Humanmedizin und Veterinärmedizin (Tiermedizin)

Ein Fehler fällt mir auf, der in den meisten Rubriken vorkommt: die Symptome sind nicht richtig alphabetisch geordnet. Ist man bei Z angelangt, fängt es häufig mit A wieder von vorne an.

Wenhn man also eine Rubrik durchscrollt und findet nicht die passende Unterrubrik bzw. das passende Symptom, dann einmal weiter hinten nachschauen, vielleicht ist das Symptom ja dort zu finden.

Ich denke, das werden wir im Programm noch ändern müssen.


Hinweis: Der Artikel wird auch im OpenRep-Forum veröffentlicht

Mittelfindung in der Homöopathie: Die Suchfunktion im OpenRep, das strukturierte Suchen

Freitag, 19. November 2010

Vorbereitung auf die amtsärztliche Heilpraktiker(über)prüfung

Fernlehrgang zum Heilpraktiker und zum Tierheilpraktiker

Die Suchfunktion im OpenRep ist eine Volltextsuchfunktion. Geben wir einen Begriff ein, so erhalten wir alle Symptome, in denen dieser Begriff vorkommt. Und das führt nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Suchen wir ein bestimmtes Symptom innerhalb einer bestimmten Symptomenrubrik, dann geben wir ein:

Rubrikname, Symptom

Beispiel:

Wir suchen das Symptom “Halsschmerzen”. Geben wir nur dieses Wort in die Suchfunktion ein, erhalten wir das Symptom “Schlaf, Träume, Krankheit, Halsschmerzen”. Das ist nicht unser Ziel.

Geben wir erst die Symptomenrubrik ein und dann, gestrennt durch ein Komma, das Symptom, dann klappt es:

Hals, Schmerz.

Also immer erst die Rubrik benennen, dann ein Komma und dann das Symptom definieren!

Hinweis: Dieser Artikel wird auch im OpenRep-Forum veröffentlicht.

Share |
BTB | Burger Straße 221 | 42859 Remscheid | Tel.: 02191 - 93 15 93 | Fax: 02191 - 93 15 59 | E-Mail: kontakt@btb.info