Archiv für die Kategorie „Homöopathie“

OpenRep Forum

Freitag, 24. September 2010

Absofort finden Sie unter der Adresse http://openrep.btb.info/forum/ ein Forum für OpenRep. Dort können Sie diskutieren, uns Verbesserungen, Lob oder auch Kritik mitteilen und die neuesten Infos zu OpenRep finden.

Liste aller kausalen Symptome im OpenRep

Montag, 13. September 2010

Geben wir das Wort “durch” in die Suchleiste ein, so erhalten wir eine Aufstellung aller kausalen, also ursächlichen Symptome. Diese gehören, zusammen mit den Unterdrückungssymptomen, zu den wichtigen Informationen, die in homöopathischen Anamnesen eruiert werden können.

Unsere Freude wird nur geschmälert, weil das Wort “durch” auch noch einen andere Bedeutung hat, wie z.B. “Schmerz geht durch die Knochen”. Auch diese Symptome, bei denen das Wort keine Causa umschreibt, werden in der Auflistung genannt.

Rolf Meyer

Liste aller Unterdrückungssymptome im OpenRep

Montag, 13. September 2010

Geben wir “unterdr” in die Suchleiste ein und bestätigen, dann erhalten wir die Liste aller im Kent verfügbaren Unterdrückungssymptome. Perfekt!

Rolf Meyer

Suchen im Open-Rep. nur ohne ä, ö, ü und ß

Montag, 13. September 2010

Das OpenRep verfügt über eine sehr gute Suchfunktion: mit nur einem einzigen Nachteil:

dadurch, dass das Program ursprünglich aus dem Englischen kommt, kennt es keine Umlaute wie ä, ö und ü, wahrscheinlich auch kein ß. Deshalb beim Suchen diese Buchstaben rauslassen und das Suchwort nicht ausschreiben (unterdr für unterdrückt).

Die Nutzung eines Platzhalters (*) ist im Programm auch vorgesehen, wir sind aber bis jetzt haben wir die genaue Funktionsweise noch nicht herausgefunden (es klappt mit dem * nicht immer).

Rolf Meyer

Das OpenRep: KOMMENTARLISTE FÜR VERBESSERUNGEN

Sonntag, 22. August 2010

HOMÖOPATHIE – REPERTORISATIONSPROGRAMM – FREEWARE – OPEN SOURCE

Das Arbeiten mit dem OpenRep: Kent-Repertorisation mit dem PC

Erste Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge

a) Hervorragend

Die Zugriffsgeschwindigkeit beim OpenRep ist dank der Suchfunktion sehr gut. Man braucht eigentlich nur die ersten Buchstaben einzutippen und schon landet man beim entsprechenden Symptom, z. B. “Pros Schm” für Prostata, Schmerz

b) Sollte beizeiten verbessert werden

Der Begriff „Mastdarm“ ist etwas veraltet. Besser wäre hier „Rektum“. Das werden wir wohl in Zukunft im Programm anpassen.

Bei den „wunden Schmerzen“ gibt es nur „Wundschmerz“. Auch das sollte aktualisiert werden.

Beim Verlassen des Programms kommt die Meldung „Das Repertorium wurde geändert. Möchten Sie die Änderungen speichern?“ Das ist irreführend. Ich glaube nicht, dass das Repertorium geändert wurde. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Aufforderung, den Fall zu speichern.

c) Dringender Verbesserungsbedarf

Bei der Anzeige des Repertorisationsergebnisses gibt es Verbesserungsbedarf. Der Tabelle mit den Mittel- und Quotientennennungen müssen noch die Symptombeschreibungen zugeordnet werden. Man muss auf einen Blick sehen können, welches Symptom welche Mittel beinhaltet.

Mit homöopathischen Grüßen

Rolf Meyer

PS: Das BTB-Team würde sich freuen, wenn es weitere Hinweise und Verbesserungsvorschläge als Kommentar auf diesen Artikel erhalten würde

Prostatitis – oder was?

Sonntag, 22. August 2010

1. DER FALL

Ein sehr interessanter älterer Fall aus meinem Bestand, nachrepertorisiert mit dem OpenKent

Ein 75 jähriger männlicher Patient klagt über Schmerzen im Bereich der Prostata und des Perineums.  Auf die Frage nach dem Ergebnis der letzten ärztlichen Prostata-Vorsorgeuntersuchung erklärt der Patient, das wäre alles in Ordnung gewesen.

Folgende Symptome lassen sich eruieren: Schmerz in der Prostatagegend, Völlegefühl in der Prostata, Schmerz im Bereich des Perineums. Die Art des Schmerzes wird mit „wunder Schmerz“ beschrieben. Es lassen sich keine sicheren Modalitäten erfragen, auch bei der Begleitsymptomatik gibt es nichts, was ich notieren könnte.

Ich repertorisiere sofort,  habe die Wahl zwischen Puls, Cycl, Berb und Alum. Ich entscheide mich aufgrund des Mittelbildes für letzteres und gebe dem Patienten Alumina D 30, 1 x 5 Globuli, und fordere ihn auf, sich innerhalb der nächsten Tage zu melden. Würde das Medikament nicht wirken, so müsste er sich unverzüglich zum Urologen begeben. Schon am übernächsten Tag ruft er an:  keine Beschwerden mehr.

Nach einem Monat meldet er sich noch einmal. Die Schmerzen wären wiedergekehrt. Ich schicke ihn zum Arzt. Der Patient berichtet mir später folgendes: Der Urologe hätte die Prostata palpiert, und aufgrund der Druckschmerzempfindlichkeit diagnostizierte er eine Prostatitis. Er überwies den Patienten in ein Krankenhaus. Dort erhielt er sofort die ersten Antibiotikainfusionen. Am 2. Behandlungstag ordneten die Ärzte eine Messung der Urinstrahlstärke an. Es zeigt sich: der Urin fließt sehr gut – eine Prostatitis ergab für die Ärzte keinen Sinn mehr! Nur: woher kamen die Schmerzen?

Und jetzt gab unser Patient zu verstehen, dass er hin und wieder auch stärkere Beschwerden an der Lendenwirbelsäule habe, vor Jahren habe dies sogar zu zeitweisen Lähmungserscheinungen geführt.

Nach dem Röntgen ist alles klar. Die Schmerzen im Bereich der Prostata und des Perineums sind wirbelsäulenbedingt! Die Antibiotikatherapie wird sofort abgebrochen und der Patient wird zum Orthopäden überwiesen.

So kann man sich irren.

2. DIE REPERTORISATION MIT DEM OPENREP

Die Einmalgabe Alumina D 30 hatte damals für mehrere Wochen Wirkung gezeigt.

Die Symptome für das OpenRep:

- Prostata, Schmerz

- Prostata, Völlegefühl

- Mastdarm, Perineum, Schmerz

- Allgemeines, Wundschmerz

Rolf Meyer

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