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Berufsbild Tierheilpraktiker/in - erfahren Sie hier mehr über den Beruf!

Der Beruf des Tierheilpraktikers hat in den letzten Jahren enormen Zuspruch erfahren. Dennoch wissen immer noch sehr viele Menschen nicht, wie der Berufsalltag eines Tierheilpraktikers aussieht, welche Ausbildung dieser durchlaufen muss und wo die Schwerpunkte der Tätigkeiten liegen. Folgend ein Überblick über die Ausbildung, den Arbeitsalltag und alle weiteren Belange rund um den Beruf des Tierarztpraktikers.

Arbeitsbereiche des Tierheilpraktikers im Überblick    

Tierheilpraktiker behandeln die unterschiedlichsten Tiere nach einem ganzheitlichen Ansatz und ohne herkömmliche Medizin. Dennoch ist der Arbeitsalltag von Tierheilpraktikern sehr häufig klar strukturiert. Ein Überblick über den typischen Berufsalltag bei der Behandlung tierischer Patienten:
  • Zunächst wird eine Anamnese durchgeführt. Dabei berücksichtigt der Tierheilpraktiker die Angaben der Patientenbesitzer nach ganzheitlichem Ansatz. So werden unter anderem die Umwelt- und Lebensbedingungen des Tieres abgefragt, aber auch die Symptome, die Beschwerden und der Allgemeinzustand. Es folgt eine Untersuchung des Tieres durch den Tierheilpraktiker.
  • Im Anschluss wird mit dem Besitzer des Tieres ein Beratungsgespräch geführt. Dabei erläutert der Tierheilpraktiker die Behandlungsmöglichkeiten. Er kann auch darauf hinweisen, dass er die Behandlung nicht durchführen kann, weil für diese Krankheiten ein Veterinär zuständig ist. Im Rahmen der Beratung wird der Patientenbesitzer zudem ggf. auf weitere Maßnahmen zur artgerechten Haltung zur Verbesserung der Lebensumstände informiert.
  • Nun folgen die eigentlichen therapeutischen Behandlungen am Patienten. Zu den möglichen Behandlungsmethoden gehören unter anderem:
    • Akupunktur für Kleintiere oder Pferde
    • Bestrahlungen
    • Ernährungsberatung für Tiere
    • Hautbehandlungen
    • Hydrotherapie
    • Veterinär-Heilpflanzenkunde
    • Veterinär-Homöopathie
    • und weitere mehr wie z. B. Osteopathie, Lymphdrainagen oder chiropraktische Behandlungen.
Darüber hinaus müssen niedergelassene Tierheilpraktiker zudem die Praxisorganisation durchführen, Abrechnen und die Praxisabläufe organisieren sowie optimieren.

Spezielle Behandlungsmethoden von Tierheilpraktikern

Tierheilpraktiker arbeiten nach einem ganzheitlichen Ansatz und nehmen somit nicht nur die Physiognomie der Tiere in Augenschein, sondern arbeiten auch nach tierpsychologischen Gesichtspunkten. Das bedeutet unter anderem, dass Körper, Seele, Geist und Umwelt bei der Diagnose und auch bei der Behandlung berücksichtigt werden. Um festzustellen, was den Tieren fehlt, setzen Tierheilpraktiker nicht nur auf ihre Erfahrung, sondern verwenden auch wissenschaftliche Methoden. Die Entnahme und Untersuchung von Blut, Urin- und Kotproben und auch das Auskultieren (Abhorchen) der Tiere gehört zu den möglichen Methoden. Bei der Behandlung können im Anschluss verschiedene Behandlungswege beschritten werden, je nachdem, welcher Weg optimal zum Tier und der zugrundeliegenden Erkrankung passt.

Unter anderem setzen Tierheilpraktiker auf die Veterinär-Akupunktur (z. B. Akupunktur für Kleintiere oder Akupunktur für Pferde), welche oftmals schnelle Erfolge bietet. Auch Veterinär-Heilpflanzenkunde und die Veterinär-Homöopathie finden ihren Platz im Repertoire eines Tierheilpraktikers und tragen stark zur gesundheitlichen Verbesserung der Tiere bei. Zudem beraten Tierheilpraktiker die Besitzer der Patiententiere unter anderem in den Bereichen der Tierernährung und der artgerechten Tierhaltung, denn auch das Umfeld kann erheblich zur Gesundung der Tiere beitragen.

Wo arbeiten Tierheilpraktiker typischerweise

Obwohl Tierheilpraktiker sowohl angestellt als auch selbständig arbeiten können, praktizieren sehr viele Tierheilpraktiker in ihrer eigenen Praxis oder auch mobil als Fahrpraxis. Sie können aber auch in anderen Bereichen tätig sein wie z. B. in Rehabilitationskliniken für Tiere, in Auffangstationen oder in Zoos. Wer sich stärker mit dem theoretischen Teil der Arbeit auseinandersetzt, kann unter anderem auch als Referent oder Dozent in den verschiedenen Ausbildungsinstituten arbeiten. Dementsprechend breitgefächert ist die Auswahl der Möglichkeiten, in denen ein ausgebildeter Tierheilpraktiker arbeiten kann.

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist gesetzlich nicht geregelt, daher kann es bei den verschiedenen Ausbildungsinstituten zu leichten Abweichungen kommen. Dennoch ist die Ausbildung in vielen dieser Institute über viele Jahre erprobt und verfeinert worden, sodass nach der Ausbildung kompetente und erfolgreiche Tierheilpraktiker in das Berufsleben starten. Unter anderem werden die angehenden Tierheilpraktiker in der Berufs- und Gesetzeskunde unterrichtet. Dies ist notwendig, damit die angehenden Tierheilpraktiker eine eigene Praxis führen können und auch Themen wie Praxisorganisation und die rechtlichen Besonderheiten kennen.

Ausbildungsinhalte und Schwerpunkte

Einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist das "Kleine Labor". Hier lernen die angehenden Berufsanfänger unter anderem die Grundlagen der Laboranalyse von Blut, Urin, Kot und die Parasitologie. Da im Labor sehr häufig die Befunde bestätigt werden müssen, ist dieser Teil der Ausbildung für die spätere Berufsausübung von enormer Bedeutung. Weitere Schwerpunkte und Ausbildungsinhalte für Tierheilpraktiker sind auch:
  • Die Anatomie von Hund, Katze und Pferd
  • Die Physiologie von Hund, Katze und Pferd
  • Die Pathologie der verschiedenen Tierarten
  • Die notfallmedizinische Ausbildung
  • Geriatrie für Tiere
  • Alternative Heilmethoden
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur bei Tieren
  • Bach-Blütentherapie bei Tieren
  • Ernährungskunde für Tiere
  • und weitere mehr.
Insgesamt umfasst die Ausbildung zum Tierheilpraktiker eine große Bandbreite an theoretischem und praktischem Wissen, welches die angehenden Praktiker während der Ausbildung lernen und anwenden müssen. Denn nur durch eine gründliche und vor allem umfassende Ausbildung, können diese den hohen Anforderungen des Berufsalltags gerecht werden.

Ist Tierheilpraktiker eine geschützte Berufsbezeichnung?

Der Begriff Tierheilpraktiker ist kein geschützter Berufsbegriff, somit darf diesen in der Theorie jeder führen. Allerdings sollte man davon absehen, da das in der Ausbildung erworbene Wissen enorm wichtig ist, um fachgerecht und vor allem tiergerecht zu arbeiten. Die große Vielfalt der Aufgaben und vor allem auch die Herausforderung, Tiere ganzheitlich und natürlich zu heilen, sollte immer auf Basis einer vollständigen Ausbildung erfolgen. Scharlatane werden in diesem Beruf sehr schnell erkannt und müssen im schlimmsten Fall mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine fachgerechte Ausbildung an einer anerkannten Lehranstalt absolviert wird, ehe die Berufsbezeichnung Tierheilpraktiker verwendet wird.

Verdienstmöglichkeiten als Tierheilpraktiker

In den letzten Jahren hat der Beruf des Tierheilpraktikers deutlich an Ansehen gewonnen, was unter anderem dazu führt, dass die Verdienstmöglichkeiten in diesem Beruf angestiegen sind. Niedergelassene Tierheilpraktiker mit eigener Praxis können nach einiger Zeit monatlich durchaus bis zu 4.500 Euro verdienen. Es rentiert sich somit auch langfristig, die Zeit in die Ausbildung zum Tierheilpraktiker zu investieren und in diesem spannenden und abwechslungsreichen Berufsfeld zu arbeiten. Als Berufsverband bietet sich beispielsweise der Verband freier Tierheilpraktiker e. V. an, der Tierheilpraktikern mit Rat und Tat bei der Berufsausübung zur Seite steht.

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