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Berufsbild Erziehungsberater/in - ein vielseitiger und anspruchsvoller Job mit guten Zukunftsaussichten

Was macht eigentlich ein Erziehungsberater?

Erziehungsberater bieten in ihren vielseitigen Tätigkeitsfeldern individuelle Möglichkeiten der lösungsorientierten Beratung an. Dabei liegt die Entwicklung von Kindern meist im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Der folgende Artikel stellt das Berufsbild des Erziehungsberaters genauer vor und klärt wichtige Fragen zur Ausbildung sowie der aktuellen Arbeitsmarktsituation für Erziehungsberater in Deutschland.

Warum eine Ausbildung zum Erziehungsberater?

Aufgrund der sich stetig wandelnden Wertvorstellungen und der zunehmenden Individualisierung in der Gesellschaft sind sich viele Eltern unsicher, welches Verhalten ihres Kindes noch normal ist, und wo bereits Handlungsbedarf besteht. Dadurch steigt der Bedarf nach konkreten Handlungsmöglichkeiten, um das eigene Kind in der Erziehung sinnvoll und effizient zu unterstützen.

In der heutigen Zeit mit ihren ständig wechselnden Herausforderungen und den Anforderungen der Bildungsgesellschaft sind immer mehr Eltern und andere Erziehende bereit, im Bereich der Kindeserziehung Unterstützung und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hier können Erziehungsberater eine große Hilfe sein. Sie greifen ein, wenn Eltern oder andere Bezugspersonen Unterstützung bei schwierigen Situationen wie z. B. einem sinnvollen Umgang mit Medien oder bei einer Trennung oder Scheidung benötigen und können dabei helfen, individuelle Lösungsstrategien zu formulieren sowie bei der Umsetzung behilflich sein.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Ausbildung zum Erziehungsberater?

Um eine Ausbildung zum Erziehungsberater absolvieren zu können, muss man mindestens 25 Jahre alt sein. Darüber hinaus ist auch der Nachweis über einen mindestens mittleren Bildungsabschluss notwendig. Man sollte außerdem die Bereitschaft mitbringen, sich aktiv mit Fachfragen auseinanderzusetzen und auch die Kooperation mit anderen Fachprofessionen in Betracht zu ziehen. Weitere Faktoren, die die eigenen Chancen auf einen Ausbildungsplatz zum Erziehungsberater verbessern können, sind Erfahrungen im pädagogischen Bereich und auch die persönliche Eignung, die sich besonders durch Empathie und Kontaktfreudigkeit auszeichnet.

Was lernt man in einer Ausbildung zum Erziehungsberater?

Die Lerninhalte der Ausbildung zum Erziehungsberater sind vielfältig und anspruchsvoll. Hierfür werden den Teilnehmern sinnvolle Instrumente bzw. Methoden vermittelt, die sie im pädagogischen Alltag konkret anwenden können. Hierzu zählen sowohl theoretische Grundlagen der Erziehungsarbeit als auch die methodische Vorgehensweise, beispielsweise in Bezug auf die Kommunikation während der Beratung und die Verwendung verschiedener Tools für die Erziehungsarbeit. Des Weiteren lernen die Schüler auch verschiedene Beratungsansätze und -methoden im Umgang mit diversen Spannungsfeldern kennen und eignen sich die Fähigkeit zur Lösungsfindung in den verschiedensten Problem- und Lebenslagen des Erziehungsalltags ein. Ganz konkret werden während der Ausbildung zum Erziehungsberater dabei Themen wie der geschichtliche und rechtliche Rahmen der Erziehungsberatung, Bindungstheorie, verschiedene Familienkonstellationen oder die Entwicklung einer Kompetenz im Umgang mit Medien besprochen und geschult. Auf diese Weise verfügen die Teilnehmer nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung über ein breites Wissen sowie das richtige "Handwerkszeug", um Eltern und andere erziehungsberechtigte Personen sinnvoll und kompetent bei vielen verschiedenen Problemen und Herausforderungen im Hinblick auf den Umgang mit ihren Kindern unterstützen zu können. Auch wird auf einen ganzheitlichen Ansatz wert gelegt, welcher es ermöglicht, die Mittel der systemischen Beratung zu integrieren.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Erziehungsberater?

Die Ausbildungsdauer zum Erziehungsberater beträgt in der Regel ca. 15 Monate. Dabei müssen die Teilnehmer mit einem Lernaufwand von ca. 5-6 Stunden pro Woche rechnen, um das Lernpensum an Aufgaben bewältigen zu können. Die Ausbildung lässt sich auch berufsbegleitend durchführen..

In welchen Berufsfeldern kann man als Erziehungsberater arbeiten?

Erziehungsberater bieten sowohl Hilfe in akuten Problemfällen als auch präventive Maßnahmen sowie Schulungen für Eltern, Kinder und Erzieher an. Sie nutzen ihr Wissen entweder zur Erweiterung eines bestehenden Berufes (z. B. Erzieher/in) und finden dann hauptsächlich in Institutionen wie Kindergärten, Kitas, Horten, Erziehungs-, Jugend- oder Familienberatungsstellen Arbeit. Aber auch in ambulanten sozialen Beratungsstellen oder in Einrichtungen des öffentlichen Dienstes können Erziehungsberater tätig werden. Oft machen sich Erziehungsberater auch selbständig zu machen, um die Leistungen privat anzubieten. Dies ist jedoch - wie bei jeder Selbständigkeit - auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Dabei gibt es je nach ausbildendem Institut auch Unterstützung.

Was sind die Aufgaben eines Erziehungsberaters?

In seinem Aufgabenfeld ist der Erziehungsberater oftmals mit den unterschiedlichsten Familienkonstellationen und Problemstellungen konfrontiert. Die jeweiligen Aufgaben ergeben sich dabei aus dem Alter der Kinder und deren persönlichen Herausforderungen. So kann ein Erziehungsberater Eltern dabei unterstützen, Kinder mit einer Lernschwäche zu begleiten und deren Kompetenzen und Selbstvertrauen zu stärken. Aber auch der richtige Umgang mit Konfliktsituationen, kann von einem Erziehungsberater trainiert werden. Darüber hinaus ist auch der richtige Umgang mit Medien, wie Fernsehen oder Smartphone in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft ein wichtiges Thema, bei dem ein Erziehungsberater sinnvolle Unterstützung leisten kann.

Wieviel verdient ein Erziehungsberater?

Das Gehalt eines Erziehungsberaters hängt in hohem Maße von dessen Arbeitsplatz ab. Erziehungsberater, die in einer Institution wie Kindergarten oder dem Gesundheitswesen tätig sind, erhalten ein festes Gehalt. Angestellte im öffentlichen Dienst werden nach dem TVöD bezahlt, und bekommen umso mehr Geld, je länger sie ihre Tätigkeit ausüben. Das durchschnittliche Gehalt für Berufseinsteiger liegt bei ca. 2.000 EUR brutto im Monat. Erziehungsberater mit Berufserfahrung oder Selbständige können hingegen einen Verdienst von 39.000 - 49.000 EUR jährlich verzeichnen.

Wie ist die momentane Situation für Erziehungsberater auf dem Arbeitsmarkt?

Aktuell steigt der Bedarf an qualifizierten Erziehungsberatern sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor stetig an. Immer mehr Eltern, Erzieher etc. erkennen die Notwendigkeit an, sich in konfliktbeladenen oder schwierigen Situationen mit ihren Kindern, Schülern etc. Hilfe und Unterstützung von außen zu holen. Somit haben ausgebildete Erziehungsberater derzeit gute  Chancen, einen Arbeitsplatz in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich zu finden, bzw. als freiberuflicher Coach Menschen zu erreichen, die sich eine derartige Unterstützung wünschen, und auch bereit sind, dafür zu bezahlen.

Fazit

Der Beruf des Erziehungsberaters bietet ein spannendes und vielfältiges Aufgabenfeld mit guten Zukunftsaussichten. Die Ausbildung lässt sich dabei bequem von zu Hause aus auch neben dem Beruf durchführen. Wichtige Qualifikationen sind das Alter, der Schulabschluss sowie die eigene Kommunikationsbereitschaft und Fähigkeit zur Empathie. Mit diesen Voraussetzungen steht einer erfolgreichen Ausbildung zum Erziehungsberater und einer erfüllenden Tätigkeit im Bereich der pädagogischen und sozialen Erziehungsarbeit nichts mehr im Wege!

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