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Sonntagsvorlesungen Beratung & Kommunikation

Vorlesung #1
Kommunikationsmodell von Paul Watzlawick
Unser heutiges Verständnis von Kommunikation ist zu einem großen Teil von den kommunikationstheoretischen Forschungen des ehemaligen Psychoanalytikers Paul Watzlawick geprägt. Watzlawick entwickelte fünf Grundregeln (Axiome), welche die menschliche Kommunikation erklären und ihre Paradoxie aufzeigen. Unter anderem hat Watzlawick festgestellt, dass wir „nicht nicht kommunizieren können“. Wir kommunizieren also immer und in jeder Situation über Sprache und Körpersprache. Wir schauen uns die Axiome und ihre Bedeutung für das Verständnis von Kommunikation an, und betrachten auch die Entstehung zwischenmenschlicher Teufelskreise.
Zwischenmenschliche Kommunikation nach Schulz v. Thun
Friedemann Schulz v. Thun entwickelte im deutschsprachigen Raum das „Grundmodell der zwischenmenschlichen Kommunikation“, basierend auf den Erkenntnissen Watzlawicks. Eine Grundannahme dieses Modells ist, dass Nachrichten, die wir im Gespräch an unsere Mitmenschen „senden“, nicht nur Informationen „zur Sache“, sondern noch viel mehr Botschaften beinhalten. Diese vier „Seiten einer Nachricht“ machen den Vorgang der zwischenmenschlichen Kommunikation einerseits vielfältig und spannend, andererseits aber auch anfällig für Missverständnisse und Störungen.
Die zentralen Hilfsmittel der Kommunikation
Kommunikation ermöglicht Verständigung und Austausch mit anderen Menschen. Sie erlaubt die Mitteilung von Absichten, Handlungen, Wünschen, Gedanken und Gefühlen. Vieles machen wir ganz automatisch richtig. Da in der Beratung ist Kommunikation der zentrale Prozess ist, schauen wir uns an, welche zentralen Hilfsmittel uns in der Kommunikation zur Verfügung stehen: Das aktive Zuhören, die Fähigkeit, gute Fragen zu stellen, das Feedbackgeben und -nehmen und die Ich-Botschaften.
Die gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
Der Psychologe und Konfliktmediator Marshall B. Rosenberg zeigt mit seiner Methode der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) einen Weg, besser zu kommunizieren und Konflikte zu entschärfen. Die zentrale Annahme der GFK ist: Die Art und Weise wie kommuniziert wird, entscheidet über die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen und darüber, ob es zu Konflikten und Aggression kommt, oder nicht. Wir schauen uns das 4-Schritte-Modell nach Rosenberg an, und welche Empfehlungen sich daraus im Sinne einer gewaltfreien Kommunikation ableiten lassen.
Vorlesung #2
Professionelles Beraterverhalten
Eine gereifte Persönlichkeit, eine positive Ausstrahlung und die innere Haltung der Beraterperson sind mindestens genauso wichtig wie das methodisch-professionelle Vorgehen. „Drei verschiedene Berater können die gleichen Behandlungsmethoden anwenden, sie werden drei unterschiedliche Ergebnisse haben“ (Zitat von Virginia Satir, Familientherapeutin). Wir schauen uns an, wie die beraterische Beziehung gestaltet werden kann und was für das Setting und die Rahmenbedingungen der Beratung zu beachten ist.
Der klientenzentrierte Ansatz nach Carl Rogers
Die „klientenzentrierte Gesprächs-Psychotherapie“ nach Carl Rogers ist ein bekannter Ansatz aus der humanistischen Psychologie. Er lässt sich in Gesprächssituationen des Alltags sowie in Beratungsgesprächen und in der Psychotherapie anwenden. Drei zentrale Elemente für ein gutes erfolgreiches Beratungsgespräch benennt C. Rogers: die Empathie, die Wertschätzung und die Echtheit seitens des Beraters. Diese Grundsäulen der Beratung werden dargestellt und mit Leben gefüllt: Wie gelingen uns Empathie, Wertschätzung und Echtheit in Beratungssituationen?
Der schwierige Klient/Patient
„Alle Klienten sind gleich und sollten daher gleich behandelt werden." Dieser Idealforderung steht die Realität gegenüber, in der wir unter Umständen Klienten/Patienten als schwierig oder unangenehm empfinden können. Was macht einen Klienten schwierig? Zunächst gilt es, das abweichende, schwierige Verhalten für sich selbst als Berater zu erkennen. Umgang mit Widerstand und Abwehr, mit Aggressionen, Weinen, Schweigen oder Verliebtheit in den Berater werden thematisiert.
Lösungsfokussierte Beratung nach Steve de Shazer
Bei der lösungsfokussierten Beratungsrichtung nach de Shazer wird der Aufmerksamkeitsfokus verändert: weg von Problemen und Defiziten hin zu dem Betrachten von Zielen, Ressourcen und Lösungsideen. Man könnte auch sagen, das Problem wird auf den Kopf gestellt. So gewinnen wir neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten. In der Beratung wird konkretisiert, mit welchen kleinen und machbaren Schritten das gesetzte Ziel erreicht werden kann. Eine besondere Fragetechnik seitens des Beraters unterstützt den lösungsfokussierten Prozess.

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