Artikel-Schlagworte: „Garten und Heilpflanzen“

Heilpflanzen, Obst und Gemüse: die Schulungsgärten an der Lobirke – Neuer Lehrgang zum ganzheitlichen Gartenberater

Montag, 23. August 2010

Unser Heilpflanzen- und Gemüsegarten: hier schießen wir unsere Fotos für die Lehrgänge Heilpflanzenkunde, Ernährungsberatung, Ernährungsmedizin und Gesundheitspädagoge

Ein wichtiger Aspekt unser gärtnerischen Bemühungen ist, herauszufinden, welche Pflanzen sich in einem Kleingarten zur Selbstversorgung eignen: sowohl hinsichtlich des  Arbeitsaufwandes und Ertrags als auch hinsichtlich der gesundheitlichen Wirkungen.

Ein Obstgarten zu Schulungs- und Anschauungszwecken ist im Aufbau. Im nächsten Jahr werden wir einen Lehrgang zum ganzheitlichen Gartenberater anbieten. Dafür sind auch Obstbaumschnittkurse vorgesehen.

Wie groß sollte ein Garten sein?

Bei welchem Gemüse lohnt sich der Anbau?

Welche Kräuter sollten im Garten stehen, welche Gewürze sind wirklich lohnenswert?

Welche Obstsorten können auch im kühlen Mittelgebirgsklima gedeihen?

Hochstamm, Halbstamm oder Busch?  Fressen die Vögel alles auf oder darf ich auch selbst mal eine Kirsche essen?

Wie wirkt sich mein Selbstangebautes auf meine Gesundheit aus?

Was kann ich lagern?  Wie kann ich lagern? Wie hoch ist der Aufwand?

Fragen, zu denen Sie bei Gartenberatungen sicher Stellung nehmen können – nach der Absolvierung des neuen Lehrgangs.

Der Lehrgang wird als Zusatzausbildung für Landschaftsarchitekten, Gärtner, Gesundheitspädagogen, Ernährungsberater und Heilpraktiker von großem Wert sein.


Die Apothekerrose – die beruhigende Wirkung ihres Duftes

Mittwoch, 18. August 2010

Keine blüht so prächtig, und keine ist so anspruchslos: die Apothekerrose.

Fangen Sie ihren Duft für einige Tage ein: zwei bis drei halb geöffnete Blüten vom Strauch abknipsen, einen tiefen Teller mit etwas Wasser füllen und die Blüten hineinlegen. Der Rosenduft wirkt beruhigend.

Heilpflanzen kommen und gehen

Montag, 16. August 2010

Pflanzen haben u.a. auch die Aufgabe, den Boden zu verbessern, ihn für das Wachstum anderer Gewächse vorzubereiten. Dabei gibt es verschiedene “Vorbereiterpflanzne” für die verschiedensten Aufgaben.

Bei frisch aufgeschüttetem, lehmigen Boden werden plötzlich die in dieser Erde sich befindenden Kamillesamen aufgehen. Dabei gibnt es dann ganze Kamillenwiesen, die allerdings im 2. oder 3. Jahr nicht mehr auftreten. Danach setzen sich dann Wiesenpflanzen durch.

Sobald im Wald eine Lichtung entsteht, kommen die Fingerhutpflanzen zum Zuge. Auch hier nur ein bis zwei Jahre, um dann Nachfolgepflanzen Platz zu machen.

Der Heilpflanzengarten im Herbst – die letzte Ernte

Mittwoch, 6. Januar 2010

Ende Oktober ist es wieder soweit. Wenn das Wetter trocken ist und die Sonne scheint, ist es Zeit für de letzte Kräuterernte. Viele Stauden haben noch dichten Bewuchs und müssen ausgedünt werden. Wird das unterlassen, so würden die Bestände durch das zunhmend feuchtere Klima im Spätherbst verpilzen und absterben.

Die entfernten Kräuteranteile können dann in der Küche getrocknet und für den Winer aufbewahrt werden.

SalbeiSalbeistengel großzügig ausdünnen, so dass nur einige dickere Stengel übrig bleiben. Diese überstehen den Winter unbeschadet, sogar mit Blattbewuchs.

Rosmarin

Ca. die Hälfte der Rosmarinstengel ausdünnen. Die übrigen Stengel können mit Kartoffelsäcken oder ähnlichen großfaserigen Textilmaterial abgedeckt werden. So ist die Chance groß, dass einige Rosmarintriebe den Frost überstehen werden und im nächsten Jahr die Grundlage für ein neues, voles Pflanzenbeet bilden

Bailikum2

Basilikumpflanzen sind leider einjährig. Im Oktober stehen sie in voler Blüte, Zeit für die letzte Ernte. Ich persönlich meine, dass Basilikum in voler Blüte noch stärker riecht als vor der Blüte.

Bailikum

Rotes Basilikum, ist am robustesten und wächst am besten – unschlagbar als Gewürz in Salatensaucen und in der asiatischen Küche!

Liebstöckel

Der Anblick der Liebstöckelpflanzen ist zu diesem zeitpunkt nur noch traurig. Hat man die Sommerernte verpasst, ist im Herbst schon alles verwelkt!

Bier darf nicht Cannabis heißen

Freitag, 20. November 2009

Der Anlass zu diesem Artikel: eine Meldung aus meiner Hauptfundgrube, der Ärztezeitung:

“Bier darf nicht Cannabis heißen – Bier und andere alkoholische Getränke dürfen nicht unter der Marke “Cannabis” verkauft werden. Das entschied das europäische Gericht erster Instanz. Cannabis stehe für die Hanfpflanze und ihren Wirkstoff und sei als beschreibender Begriff daher als Marke ungeeignet, so das Gericht. Beim Griff zur Flasche könne den Verbraucher die Möglichkeit reizen, die gleichen Wirkungen wie mit dem Konsum von Cannabis zu erzielen.”

Wie kann man eigentlich darauf kommen, eine Biermarke mit dem Wortlaut ”Cannabis” anbieten zu wollen? Was für Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Bier und Cannabis (außer vielleicht einer gewissen bewusstseinsverändernden Wirkung)?

Riecht man (am besten mit geschlossenen Augen) an einer gerade geöffneten Flasche Bier, so hat man den Eindruck, den scharfen, harzigen  Geruch von Cannabis wahrzunehmen.

Dieser typische Geruch im Bier wird vom Hopfen beigesteuert. Er ist botanisch ziemlich nah mit Cannabis verwandt und enthält ätherische Öle und Harze, die genau so riechen wie die Volksdroge Nr. 2. Nur für die entsprechend starke Wirkung reicht es beim Hopfen nicht – mehr als eine leichte Sedierung ist nicht drin.

Bitterstoffe – Wegwarte – Salat

Dienstag, 13. Oktober 2009

Die Wegwarte gilt als Ursprungspflanze der verschiedensten Salatsorten, die heutzutage angeboten werden. Salat ist aufgrund seiner Bitter- und Scheimstoffe äußerst wohltuend für die Verdauung.  Als Beilage macht er Speisen im allgemeinen leichter verdaulich und fördert die Sekretion der Verdauungssäfte.

Wegwarte

Ich persönlich möchte auf frischen Salat am besten das ganze Jahr über nicht verzichten. Im Sommer und im Herbst kann ich auf eigenen Salat aus dem Garten zurückgreifen.
Besonders im Winter, wenn ich im Geschäft Pflanzen kaufen soll, die im Gewächshaus gewachsen sind, schmeckt man das besonders deutlich heraus.

Es gibt einen Salat, der äußerst wuchsfreudig ist und sogar Frost verträgt: der sogenannte “Zicchoriensalat” oder Zuckerhut. Ausgesät in der ersten Junihälfte wächst er bis zum Winter zu Riesenköpfen heran. Oft genug gehe ich im Winter durch den Schnee in den Garten und hole mir einen Kopf, der unter einer dicken Schneeschicht verborgen ist. Die ersten Blätter sind angefroren. Entfernen wir diese, können wir den inneren Kern verwenden.

Ganz einfach in dünne Ringe schneiden, 10 Minuten in Salzwasser legen (senkt die Bitterstoffkonzentration und macht ihn wohlschmeckender), abwaschen und zubereiten. Herrlich!

Der Zuckerhut macht im Garten gar keine Probleme. Schnecken mögen ihn nicht, und er stellt auch keine besonderen Ansprüche an den Boden. Er kann leicht in zweiter Frucht angebaut werden, also direkt neben dem frühen Gemüse. Ist dies abgeerntet, hat er genug Platz zum Wachsen.
Zichorien2
Dieser Supersalat ist leider zu unbekannt. Im nächsten Jahr werde ich Anfang Juni im Blog an den Aussaattermin erinnern.

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