Artikel-Schlagworte: „Garten und Gemüse“

Heilpflanzen, Obst und Gemüse: die Schulungsgärten an der Lobirke – Neuer Lehrgang zum ganzheitlichen Gartenberater

Montag, 23. August 2010

Unser Heilpflanzen- und Gemüsegarten: hier schießen wir unsere Fotos für die Lehrgänge Heilpflanzenkunde, Ernährungsberatung, Ernährungsmedizin und Gesundheitspädagoge

Ein wichtiger Aspekt unser gärtnerischen Bemühungen ist, herauszufinden, welche Pflanzen sich in einem Kleingarten zur Selbstversorgung eignen: sowohl hinsichtlich des  Arbeitsaufwandes und Ertrags als auch hinsichtlich der gesundheitlichen Wirkungen.

Ein Obstgarten zu Schulungs- und Anschauungszwecken ist im Aufbau. Im nächsten Jahr werden wir einen Lehrgang zum ganzheitlichen Gartenberater anbieten. Dafür sind auch Obstbaumschnittkurse vorgesehen.

Wie groß sollte ein Garten sein?

Bei welchem Gemüse lohnt sich der Anbau?

Welche Kräuter sollten im Garten stehen, welche Gewürze sind wirklich lohnenswert?

Welche Obstsorten können auch im kühlen Mittelgebirgsklima gedeihen?

Hochstamm, Halbstamm oder Busch?  Fressen die Vögel alles auf oder darf ich auch selbst mal eine Kirsche essen?

Wie wirkt sich mein Selbstangebautes auf meine Gesundheit aus?

Was kann ich lagern?  Wie kann ich lagern? Wie hoch ist der Aufwand?

Fragen, zu denen Sie bei Gartenberatungen sicher Stellung nehmen können – nach der Absolvierung des neuen Lehrgangs.

Der Lehrgang wird als Zusatzausbildung für Landschaftsarchitekten, Gärtner, Gesundheitspädagogen, Ernährungsberater und Heilpraktiker von großem Wert sein.


Was macht mein Wintersalat?

Freitag, 20. November 2009

Gigantisch – der Zichoriensalat wächst und wächst, mit jedem warmen Spätherbsttag wird er größer und schwerer.

Einige Exemplare können es durchaus auf ein  Gewicht von über einem Kilogramm bringen und können eine Familie mehrere Tage mit frischen Salat versorgen. Sie können den Salat als Ganzes bis zwei Wochen im Kühlschrank lagern, kleingeschnitten bleibt er zumindest einige Tage frisch.

Zicchorien-Spätherbst

Und das auf dem unteren Bild, das war unser “Haushase”.  Ein Prachtexemplar mit langen Löffeln, der allerdings seinen Tribut fordert. Soll ich etwa deshalb alles doppelt vergittern? Solange er sich nur hin und wieder bedient, kann er bleiben.

Obwohl: so ein Hasenbraten….

Zichorien-Späherbts2

Bitterstoffe – Wegwarte – Salat

Dienstag, 13. Oktober 2009

Die Wegwarte gilt als Ursprungspflanze der verschiedensten Salatsorten, die heutzutage angeboten werden. Salat ist aufgrund seiner Bitter- und Scheimstoffe äußerst wohltuend für die Verdauung.  Als Beilage macht er Speisen im allgemeinen leichter verdaulich und fördert die Sekretion der Verdauungssäfte.

Wegwarte

Ich persönlich möchte auf frischen Salat am besten das ganze Jahr über nicht verzichten. Im Sommer und im Herbst kann ich auf eigenen Salat aus dem Garten zurückgreifen.
Besonders im Winter, wenn ich im Geschäft Pflanzen kaufen soll, die im Gewächshaus gewachsen sind, schmeckt man das besonders deutlich heraus.

Es gibt einen Salat, der äußerst wuchsfreudig ist und sogar Frost verträgt: der sogenannte “Zicchoriensalat” oder Zuckerhut. Ausgesät in der ersten Junihälfte wächst er bis zum Winter zu Riesenköpfen heran. Oft genug gehe ich im Winter durch den Schnee in den Garten und hole mir einen Kopf, der unter einer dicken Schneeschicht verborgen ist. Die ersten Blätter sind angefroren. Entfernen wir diese, können wir den inneren Kern verwenden.

Ganz einfach in dünne Ringe schneiden, 10 Minuten in Salzwasser legen (senkt die Bitterstoffkonzentration und macht ihn wohlschmeckender), abwaschen und zubereiten. Herrlich!

Der Zuckerhut macht im Garten gar keine Probleme. Schnecken mögen ihn nicht, und er stellt auch keine besonderen Ansprüche an den Boden. Er kann leicht in zweiter Frucht angebaut werden, also direkt neben dem frühen Gemüse. Ist dies abgeerntet, hat er genug Platz zum Wachsen.
Zichorien2
Dieser Supersalat ist leider zu unbekannt. Im nächsten Jahr werde ich Anfang Juni im Blog an den Aussaattermin erinnern.

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