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Abnehmen kann Osteoporose auslösen

Donnerstag, 23. Juni 2011

Gewichtsreduktion bei Senioren kann die Knochendichte senken

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin wies Prof. Hendrik Lehnert darauf hin, dass bei älteren Menschen Gewichtsstabilität Vorrang ahben sollte. Nur bei Knochen- und Gelenkbeschwerden, bei Typ II-Diabetes, bei der Koronaren Herztherapie und zur Erhaltung einer bestimmten körperlichen Leitungsfähigkeit sei eine Schlankheitskur gerechtfertigt.

Wenn ältere Übergewichtige unbedingt abnehmen wollen, “sollten sie das wohl nicht allein durch Kalorienreduktion, sondern in Kombination mit Sport tun…”. Studien hätten gezeigt, dass alleinige Kalorienreduktion ohne Sport die Knochendichte herabsenken würde..

Vgl. Bericht aus der Ärztezeitung vom 29./30.4.2011

Krebsvorsorge über Nahrungsmittel: der Granatapfel

Dienstag, 16. Februar 2010

Heute stelle ich einen “Exoten“ vor, der z.Zt. im Handel angeboten wird:

Der Granatapfel – der “Baum der Unsterblichkeit“. Angeblich soll schon im Paradies gestanden haben. Er gehört zu der Familie der Weiderichsgewächse. Seine Heimat liegt in West- bis Mittelasien. Heute werden Granatäpfel u.a. im Mittelmeerraum angebaut.

In den letzten Jahren wurden mehrere wissenschaftliche Untersuchungen publiziert, die einen deutlichen Schutz vor Krebserkrankungen aufzeigten. Sowohl Granatapfelsaft, fermentierte und nicht fermentierte Saftextrakte und als auch Schalenextrakte zeigten in Studien an Zellkulturen, Tieren und Menschen eine überzeugende Hemmung der Krebsentstehung. Insgesamt sind 138 neue Studien zum Granatapfel in anerkannten Fachzeitschriften in den letzten sieben Jahren erschienen. Im Granatapfel wirken in erster Linie die Polyphenole, Flavonoide und zahlreiche andere sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. die Ellagtannine. Außerdem ist er reich an Kalium, Kalzium, Vitamin C und Eisen.

Nicht die Frucht selbst, sondern die fleischig ummantelten Samen des Granatapfels werden verzehrt (es befinden sich bis 400 Samen in einer Frucht). Im Handel ist auch Granatapfelsaft erhältlich.

Rezepte mit Granatspfel

Bunter Obstsalat:

1 Orange

muesli_obstsalat

1 Apfel

1 Birne

1 Banane

1 Granatapfel

Das Obst wird gewaschen, teilweise geschält und in kleine Stücke geschnitten.

Der Granatapfel wird in der Mitte geteilt und die Samen mit einem kleinen Löffel herausgeschält und auf dem Obst verteilt.

Man kann den Obstsalat mit frischer Sahne und Pistazien garnieren.

Eis mit Granatapfel

Ein sehr schöner Blickfang ist es, wenn man Eis (am besten Vanilleeis) mit etwas frisch geschlagener Sahne und Granatapfelsamen garniert. Man kann das Ganze noch mit selbstgemachter Fruchtsoße oder Bananenstücken servieren. Bei Erwachsenen darf es auch mal ein Schuss Eierlikör sein.

Cocktail mit Granatapfel

Man benötigt ein “Londrinkglas“, in das etwas Grenadinesirup, Pfirsichsaft sowie etwas Gin eingefüllt wird. Danach werden 3 große Eiswürfel in das Glas gegeben und die Granatapfelsamen darauf verteilt. Wer mag, kann das Glas mit Sekt auffüllen.

Natürlich kann man so etwas auch als “Mocktail“ (ohne Alkohol) zubereiten.

Krebsvorsorge über Nahrungsmittel

Montag, 15. Februar 2010

So schützen uns die Farben gelb, orange, rot und grün vor Krebserkrankungen.

Carotinoide verleihen unserem Obst und Gemüse ihre bunte Farbe. Sie machen die Tomate rot, die Paprika grün und gelb und den Kürbis orange. Es sind die darin enthaltenen antioxidativen sekundären Pflanzenstoffe, die unseren Körper vor so genannten “Radikalen“ und reaktiven Sauerstoff-verbindungen schützen. Wissenschaftler machen immer wieder aufmerksam, dass wir unser Krebsrisiko tatsächlich senken können, wenn wir ausreichend Obst und Gemüse verzehren.

Die sekundären Pflanzenstoffe verleihen der Pflanze Aroma-, Geschmacks- und Duftstoffe, regulieren ihr Wachstum, schützen sie vor dem “Gefressenwerden“ und dienen ihr zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen.

Heutzutage sind mehr als 20.000 sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, die in der menschlichen Ernährung relevant sind, aber es sind wesentlich mehr – schätzungsweise gibt es 60 000 bis 100 000 Substanzen. Zu den wichtigsten gehören:

-          Flavonoide

-          Isoflavone

-          Karotinoide

-          Anthocyane

-          Lignane

-          Polyphenole

-          Pektine

Damit wir die gesundheitsfördernden Stoffe erhalten, sollten wir bestimmte Lebensmittel am besten täglich zu uns nehmen. Dazu gehören u.a.:

-          alle Kohlsorten, besonders Brokkoliobstregal

-          Zwiebeln und Knoblauch

-          Porree, Spinat und Feldsalat

-          Möhren, Paprika und Tomaten

-          Kresse und Schnittlauch

-          Pilze

-          Brombeeren, Heidelbeeren und Himbeeren

-          Trauben (Rotwein)

-          Grüner Tee

-          Ingwer, Kurkuma, Chili und Pfeffer

Auch in Getreide, Kartoffeln und Hülsenfrüchten sind diese wertvollen Stoffe enthalten.

Je reifer das Obst und Gemüse ist, umso größer ist die Menge der bioaktiven Substanzen. Man sollte Frischware bevorzugen und diese so schnell wie möglich verzehren.

Durch Kalziumaufnahme ein geringeres Krebsrisiko?

Montag, 11. Januar 2010

Bei einer aktuellen, großangelegten, epidemiologischen Studie in USA hat das National Cancer Institute herausgefunden, dass sich Frauen durch die Aufnahme größerer Mengen an Kalzium vor verschiedenen Krebserkrankungen schützen können. Im Gegensatz dazu war dieser positive Effekt bei Männern allerdings nicht feststellbar.

Man hatte die Daten von rund 200 000 Frauen und fast 300 000 Männern ausgewertet, die über mehrere Jahre Informationen über ihre Ernährungsgewohnheiten und mögliche Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten angegeben hatten. Die Wissenschaftler setzten diese Daten in Beziehung zum stattlichen Krebsregister.

Bei den weiblichen Studienteilnehmern war bei einer täglichen Aufnahme von 1300mg Kalzium insgesamt das Krebsrisiko geringer. Besonders gravierend war der Schutz vor Tumoren im Verdauungstrakt, vor allem vor Dickdarmkrebs. Im Gegensatz dazu zeigten Männer lediglich ein geringeres Krankheitsrisiko bei Tumoren im Verdauungstrakt, aber keinen Schutz vor anderen Krebsarten.
Mit Verweis auf ältere Studien erklärten die Forscher, dass Kalzium offenbar in der Lage sei, übermäßiges Zellwachstum zu verhindern und dieses zusätzlich an Fettsäuren und Gallenflüssigkeit zu binden, was einen schützenden Effekt auf die Epithelschicht im Darm bewirken könne.

Bemerkenswert ist, dass dieser Schutz sowohl durch Nahrungsmittel (z.B. Milchprodukte) als auch über Nahrungsergänzungspräparate möglich ist.

Höhere Dosen reduzierten das Krebsrisiko nicht weiter.

Influenza

Mittwoch, 6. Januar 2010

Influenza A/H1N1

Seit Monaten hält uns das Thema „Schweinegrippe“ in Atem. Nachdem diese Krankheit
Mitte April in Mexiko ausgebrochen war, hatte sie sich schnell auch in den USA verbreitet. Inzwischen hat diese Grippewelle auch Deutschland erreicht und täglich nimmt die Zahl der Erkrankten weiter zu. Beunruhigende Nachtrichten über die Influenza A/ H1N1 sind an der Tagesordnung. In einigen Städten werden Kindergärten, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen geschlossen. Die Bevölkerung ist verunsichert, insbesondere bei der Frage einer möglichen Impfung. Einerseits Empfehlungen dafür – allerdings unter Berücksichtigung eventueller Nebenwirkungen oder Impfschäden, andererseits aber auch Todesfälle. Wobei Experten die Schweinegrippe nicht gefährlicher einschätzen als die normale Influenza. Statistisch gesehen sind bisher weniger Personen gestorben als bei der jährlichen Grippewelle.
Laut Ärzte-Blatt gibt es immer mehr Ärzte, die sich in der Vergangenheit eher skeptisch zur Impfung geäußert hatten, und nun mehr und mehr Befürworter für eine Schutzimpfung werden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnet mit einer Ausweitung und warnt vor einer regelrechten Welle an Infektionen, vor allem schwere Fälle würden zunehmen. Man rät eine strikte Einhaltung der persönlichen Hygiene. Dementsprechend wird regelmäßiges Händewaschen empfohlen sowie das Berühren von Augen, Nase, Mund zu vermeiden.

Wie können wir uns vor dieser Verunsicherung schützen?

Zunächst einmal: Ruhe bewahren!

Richten wir unsere Aufmerksamkeit nun einmal auf unser Immunsystem.
Wie können wir es stärken?

An erster Stelle steht die Ernährung.
Wir benötigen eine gesunde, frischkostreiche Ernährung, die unseren Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt mit ihrer Kampagne:
„five a day“ bzw. “5 am Tag” fünf Obst oder Gemüseportionen pro Tag – möglichst abwechslungsreich. Dies erreicht man z.B. über 1 Portion Salat bzw. Rohkost, 1-2 Portionen Gemüse und 2-3 Stücke Obst.
Zur Zeit ist Hochsaison für alle möglichen Kohlsorten, Lauch, Fenchel, Mohrrüben, Pastinaken, Tobinambur, Winterrettich, Feld- und Endiviensalat sowie Äpfel, Birnen, Trauben, Kiwis, Orangen, Mandarinen, Grapefruits, Ananas, Avocados und Feigen.

Bewegen Sie sich!
Regelmäßige körperliche Bewegung hat einen stärkenden Einfluss auf unser Immunsystem. Günstig ist es, wenn wir uns an der frischen Luft bewegen, da die Temperaturreize eine weitere Unterstützung für unser Immunsystem bedeuten. Dadurch reduziert sich auch die erkältungsfördernde Wirkung trockener Schleimhäute. Also Verzicht aufs Auto, öfter mal eine Tour mit dem Fahrrad, Spaziergänge im herbstlich bunten Wald oder Wanderungen in Gottes schöner Natur. Ausdauersportarten wie Laufen, Joggen, Nordic-Walking, Radfahren oder Schwimmen sind nicht nur für unseren Körper gut sondern haben auch einen positiven Einfluss auf unsere Psyche. So haben die so oft erwähnten Winterdepressionen keine Chance.

Sie wissen ja:
Es gibt kein schlechtes Wetter, eher ist es die ungünstige Kleidung.

Entspannen Sie richtig!
Lernen Sie richtig zu „relaxen“. Zum Ausgleich für den arbeitsreichen Alltag benötigen wir Entspannungstechniken, um innere Ruhe und Gelassenheit zu finden. Ob Autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobsen, Yoga, Meditationen oder eine schöne Entspannungs-CD – suchen Sie sich das richtige für sich aus. Wann waren Sie das letzte Mal in der Sauna?
Hier finden Sie nicht nur Ruhe und Entspannung, sondern stärken auch gleichzeitig Ihre Abwehrkräfte. Die Abfolge von Hitze mit dem anschließenden Kaltbad entspannt die Muskulatur, regt Kreislauf und Stoffwechsel an und hat einen stärkenden Einfluss auf die Atmung und das Immunsystem.

Gute Nacht
Eines der besten Anti-Aging-Mittel ist ausreichender Schlaf in der Nacht! Er ist wichtig für die Regulation des Stoffwechsels und somit auch für unser Immunsystem. Die optimale Raumtemperatur liegt bei 16 bis 18 Grad, also niedriger als in den anderen Wohnräumen.
Ist die Matratze noch okay oder eher durchgelegen? Kopfkissenhöhe und Schlafdecken müssen individuell passen – ein Bauchschläfer benötigt ein anderes Kissen als ein Seitenschläfer. Ein Fußbad oder eine Wärmeflasche sorgen für warme Füße.
Schalten Sie rechtzeitig Fernseher oder Computer vor dem Schlafengehen aus.
Machen Sie eine kleine Meditationsübung, lassen den Tag gedanklich noch einmal an sich „vorüber ziehen“.

Was können Sie noch Gutes tun?
80 Prozent unseres Immunsystems befinden sich in unserem Darm.
Vielleicht ist jetzt gerade die richtige Zeit für eine Fastenkur oder eine Darmsanierung.
Kräutertees und Vitaminshakes sind in dieser Jahreszeit günstiger für unser Immunsystem als Kaffee und Alkohol. Besonders Vitamin C stärkt die Widerstandskraft gegen Infektionen.
In Kombination mit Vitamin E, beta-Carotin und Selen bekommen unsere Körperzellen einen besonderen Schutz vor oxidativen Schäden.

Vitamin C
Vitamin C unterstützt aktiv die Arbeit unserer Abwehrzellen gegen Bakterien und Viren und ist somit eine große Unterstützung für das Immunsystem. Neben seiner Funktion als Antioxidans wird es für zahlreiche Stoffwechselvorgänge benötigt. Es sorgt für ein festes Bindegewebe, für gesunden Schlaf und Nerven und es beschleunigt den Heilungsprozess bei Verletzungen. In der Ernährung finden wir es in zahlreichen Gemüse- und Obstsorten (u.a. sämtliche Kohlarten, Paprika, Fenchel, Zitronen, Apfelsinen, Mandarinen, Erdbeeren, Hagebutten, Sanddorn, Acerolasaft) sowie in der Kartoffel.
Vorsicht ist bei Stress geboten! Stress ist ein Vitamin-C-Killer.

Vitamin E
Vitamin E ist das wichtigste fettlösliche Antioxidans. Es schützt die Zellmembranen vor freien Radikalen und ist somit auch ein Schutz vor Krankheiten. Dieses Vitamin kann die Resistenz gegen Bakterien erhöhen und regt die Produktion von Antikörpern an.
Vitamin E ist in erster Linie in Pflanzenölen, besonders in Weizenkeim-, Sonnenblumen-
und Distelöl enthalten. Gute Vitamin-E-Lieferanten sind außerdem verschiedene Fischsorten (Makrele, Lachs) sowie Getreide, Samen und Nüsse und einige Gemüsesorten (Paprika, Schwarzwurzeln, Grünkohl, Weißkohl und Wirsing).

?-Carotin

?-Carotin ist die Vorstufe von Retinol = Vitamin A. Man bezeichnet es deshalb auch als Provitamin. Die Carotinoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Obst ihre tiefgelbe bis orangerote sowie den dunkelgrünen Gemüsesorten ihre Farbe geben. Die besten Quellen sind: Karotten, Kürbisse, Süßkartoffeln, Spinat, Chicoree, Tomaten und Broccoli sowie Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen und Mangos.

Selen
Selen ist ein essentielles Spurenelement, das Fress- und Killerzellen des Immunsystems stimuliert, deren Aufgabe es ist, eingedrungene Fremdkörper zu vernichten. Der Selengehalt der Böden hat in den letzten Jahren etwas abgenommen und ist je nach Region auch extrem unterschiedlich. Von daher ist auch der Selengehalt in den Lebensmitteln unterschiedlich hoch. In Trinkwasser und Getränken ist es nur in geringen Mengen vorhanden.
Wir müssen es mit Fisch, Fleisch, Leber, Getreideprodukten, Sesam, Milch, Gemüse und Nüssen zu uns nehmen.

Damit wir unser Immunsystem über die Ernährung stärken können, anbei ein Rezept,
passend zur herbstlichen Jahreszeit.

Vorweg: Herbstlicher Salat

Einen Endiviensalat, bunt belegt mit Tomaten- und Paprikastreifen. Das Ganze wird auf einem Teller schön angerichtet, mit Walnüssen und Gomasio (gerösteter Sesam mit Meersalz) bestreut.
Die Marinade besteht aus einem hochwertigen Pflanzenöl und etwas Essig oder Sojasoße.

Kürbiscremesuppe   (4-6 Portionen)

2 große Zwiebeln                   schälen, fein würfeln mit
2 Äpfeln in etwas Öl              andünsten
1,5kg Hokaidokürbis  nicht schälen! nur waschen,
entkernen u. würfeln
300g Kartoffeln                     waschen, schälen, würfeln und mit dem Kürbis in 2,5l Wasser,      sowie
2-3 Lorbeerblättern u. 1Tl Koriander            ca. 30-40 Min. leicht köcheln, bis das Gemüse gar ist.
Lorbeerblätter entfernen, Äpfel u. Zwiebeln dazugeben, die Suppe pürieren,                    mit
200ml Sojacreme oder Reismilch auffüllen.
Folgende Gewürze können dazu gegeben werden:
½-1Tl Muskat, schwarzer Pfeffer aus der Mühle, indische Gewürzmischung ev. Curry und etwas Salz

Nachtisch: Obstsalat der Saison

Aus Ananas, Äpfeln, Orangen, Mandarinen, Bananen und Mango einen bunten Obstsalat herstellen.
Ev. mit etwas Ahornsirup, Honig oder Agavendicksaft süßen.
Auf Wunsch etwas Sahne schlagen und zusammen mit gerösteten Sonnenblumenkernen über den Obstsalat geben

Wer stark, gesund und jung bleiben
und seine Lebenszeit verlängern will,
der sei mäßig in allem, atme reine Luft,
treibe tägliche Hautpflege und Körperübung,
halte den Kopf kalt, die Füße warm
und heile ein kleines Weh eher
durch Fasten als durch Arznei
(Hippokrates)

Nüsse zur Adventszeit

Dienstag, 8. Dezember 2009

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Erst eins, dann zwei, dann………

Nun ist sie wieder da – die heiß ersehnte Adventszeit.

Advent stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft.

Für viele ist es die schönste Zeit im Jahr – mit zahlreichen Vorbereitungen auf Weihnachten.

Die Kinder warten mit großen Augen auf das Christkind – oder je nach Gegend auch auf den Weihnachtsmann. Es werden Kerzen am Adventskranz nach und nach angezündet, Sterne gebastelt, Weihnachtsmärkte besucht, vielleicht werden auch noch die alten Lieder gesungen und es wird vor allem gebacken. Spätestens dann, wenn der Duft von frisch gebackenen Weihnachstplätzchen, Lebkuchen oder Stollen durch das Haus strömt, werden wir von den alten Erinnerungen aus der Kindheit gepackt und können uns hoffentlich dem arbeitsreichen Alltag etwas entziehen und Ruhe einkehren lassen.

Ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtsbäckerei sind Nüsse, eine leckere und dazu noch gesunde Knabberei zur Winterzeit. Nüsse enthalten eine große Zahl an wertvollen ungesättigten Fettsäuren, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen.

Ein Spitzenreiter ist die Walnuss. Sie hat einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und gilt als Antioxidans mit einem besonderen Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs.

Mit ihrem Spitzengehalt an Vitamin B6 hilft sie bei Konzentrationsschwäche und Müdigkeit.

Haselnüsse sind reich an den verschiedenen B-Vitaminen und an Vitamin E. Sie haben auch einen besonders hohen Ballaststoffanteil und liefern uns Magnesium, Phosphor, Kalium, Calcium und Eisen.

Erdnüsse sind gute Proteinlieferanten. Mit ihrem hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren und dem zellschützenden Vitamin E darf man sie getrost als herzfreundlich einstufen.

Durch ihren hohen Zinkgehalt sind sie in der Lage, die natürlichen Abwehrkräfte unseres Körpers zu stärken.

Die Macadamianuss ist die Spitzenreiterin unten den Nüssen, was den Fettgehalt betrifft.

Mit ihren 73Prozent enthält sie aber auch einen großen Anteil von einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die helfen den LDL-Wert des Cholesterins zu senken und uns so
vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen können.

Die Cashewnüsse gelten aufgrund ihrer B-Vitamine als ideale Gehirn- und Nervennahrung.

Sie sind Spitzenreiter beim Magnesium.

Mit 1-2 Paranüssen am Tag sind wir ausreichend mit Selen versorgt. Durch ihren Gehalt an Kalzium und Phosphor tun wir außerdem auch etwas für gesunde Zähne und stabile Knochen.

Damit wir auch in dieser dunklen Jahreszeit unsere Augenstärken und vielleicht auch auf die Brille verzichten können, sollten wir in unserer Nussmischung auf keinen Fall die Pekannuß vergessen. Vitamin A schützt allerdings nicht nur unsere Augen, sondern sorgt auch für gesunde Schleimhäute.

Pistazien haben den höchsten Kaliumanteil unter den Nüssen. Als Gegenspieler des Natriums helfen sie bei der Regulation des Wasserhaushalts unseres Körpers und helfen u.U. auch beim Abnehmen. Ihr Lezithin schütz den Herzmuskel und kann Arteriosklerose vorbeugen.

Die Kokosnuss besitzt nur einen Fettgehalt von ca. 40% und dies in erster Linie als gesättigte Fettsäure. Von daher ist sie für Menschen mit einem erhöhten Cholesterinspiegel nicht so empfehlenswert wie die anderen Nusssorten. Durch ihren Gehalt an Magnesium, Selen und Eisen haben wir trotzdem einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit.

Natürlich dürfen auch die Mandeln bei unserer Weihnachtsbäckerei und auf unserem Nussteller nicht fehlen. Mandeln sind natürliche Cholesterinsenker und regelrechte
Vitamin-E-Bomben. So schützen sie uns vor freien Radikalen (aggressiven Sauerstoff-molekülen) und sind ein wahres Schutzschild gegen Stress.

Wenn wir Nüsse und Weihnachtsleckereien überlegt in unseren Speiseplan mit einbauen, bleibt unser Körpergewicht erhalten und wir dürfen sie lustvoll genießen.

Rezept für Nikolausplätzchen

100g Butter                            werden mit

125 Zucker                                         und

2 Eigelben                                          und

1 Eßl. Sahne                           und

1 x Vanillezucker                   kräftig verrührt

250g Vollkornmehl    werden mit

100g Mandeln

100g verschied. Nüssen         sowie

100g Rosinen

75g Orangeat                         und

75g Zitronat                           gemischt

Alle Zutaten werden zu einem glatten Teig verrührt.

Mit Hilfe von 2 Teelöffeln werden kleine Teighäufchen aufs Backblech gesetzt und bei
bei 180°C – 200°C ca. 10-12 Minuten gebacken.

Die Plätzchen gut auskühlen lassen und in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren.

……..denn Apfel, Nuss und Mandelkern, essen fromme Kinder gern.

In diesem Sinne eine schöne Adventszeit mit Zeit für Besinnung, Gesprächen und gesunden Weihnachtsleckereien.


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