Archiv für Mai 2010

Vielen Dank an das BTB-Team für das kostenlose Kent-Repertorisationsprogramm

Dienstag, 18. Mai 2010

Endlich ist es so weit: das OpenRep ist in deutscher Sprache verfügbar.

Ich möchte auch meinen ganz besonderen Dank Herrn Joscha Körschgen vom BTB aussprechen, der in monatelanger Arbeit die Entstehung der deutschen Version koordinierte und das englischsprachige Originalprogramm in einigen Punkten unseren Bedürfnissen angepasst hat.

Wie geht es jetzt weiter?

Ich werde auf jeden Fall in den nächsten Tagen einige Fälle mit dem Programm nachrepertorisieren und diese dann hier im Blog veröffentlichen. Dafür wird eine neue Blog-Kategorie eröffnet.

Bei den kommenden Repertorisationen werde ich die Programmführung dann näher erläutern. Dabei wird wohl noch manchrn Fehler entdeckt werden, den es noch zu beseitigen gilt.

Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie Fehler im Programm, in den Symptomen oder in der Menüführung entdecken, dann informieren Sie uns bitte!

Rolf Meyer

OpenRep Deutsch ab sofort verfügbar!

Montag, 17. Mai 2010

Sehr geehrte Homöopathie-Interessierte,

nach langer Arbeit ist heute der große Tag gekommen, an dem wir unser Projekt, OpenRep und zusätzlich das komplette Kent Repertorium in Eigenleistung zu übersetzen, präsentieren können.

Viele Stunden Arbeit stecken in der Übersetzung des Repertoriums, was ohne den Einsatz unserer fleissigen Studenten sicher nicht möglich gewesen wäre.

Sollten Sie wider erwarten auf Fehler in der Übersezung oder sonstige Bugs stossen, zögern Sie bitte nicht sie uns zu melden. In einem solchen Fall wenden Sie sich bitte direkt an unseren Projektleiter Herrn Körschgen (joscha.koerschgen@btb.info)

Um Ihnen den Einstieg noch einfacher zu gestalten, folgt in den nächsten Tagen noch eine Anleitung in Deutsch zum Download.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der Software und würden uns über zahlreiche Rückmeldungen freuen.

Download OpenRep Deutsch 1.0-RC1, inkl. Kent Repertorium in deutscher Sprache

Täuschung im Lebensmittelregal

Montag, 17. Mai 2010

Täuschung im Lebensmittelregal

Eine Veröffentlichung der Verbraucherzentrale Hamburg zeigt, dass seit einiger Zeit Lebensmittel in den Supermärkten angeboten werden, die nicht das beinhalten, was sowohl die Verpackung als auch die Zutatenliste versprechen.

Es handelt sich um Analogkäse, Gelschinken und Surimi (Garnelenimitat).

Echter Käse:

Die Bezeichnung Käse ist ausschließlich Erzeugnissen aus dickgelegter Käsereimilch vorbehalten. Auf der Zutatenliste ist die Bezeichnung “Käse“ sowie “weitere Zutaten“ angegeben.

Beim Analogkäse findet man auf der Zutatenliste die Bezeichnung “Käse“ nicht, aber dafür Pflanzenfett und Milcheiweiß.

Bei Analogkäse wird in der Käseproduktion das Milchfett durch Pflanzenfett oder Rindertalg ersetzt, um preisgünstige Ersatzprodukte herzustellen. Dies merkt in der Regel der Verbraucher nicht – weder beim Essen noch in seinem Geldbeutel, denn Aromazusätze und Farbstoffe sowie Verdickungsmittel und Zusatzstoff sorgen für ein täuschend echt wirkendes Imitat.

Wir werden den Analogkäse so nicht in der Käsetheke finden. Er hat seinen Einsatz in vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln wie: Pizzen, überbackenen Brötchen (Laugenstange mit Käse) überbackenen Gerichten (Lasagne usw.) in Soßen und sogenannten “griechischen Salaten“. Ein Feta-Käse lässt sich genauso leicht imitieren wie die Käsesorten Edamer oder Gouda.

Echter Schinken:

Echter Schinken wird als Schinken, Hinterschinken oder Vorderschinken bezeichnet. Er hat einen Fleischgehalt von mindestens 95% und darf höchstens 5% Fremdwasseranteil aufweisen.

Gelschinken bzw. Schinkenersatz hat nur einen geringen Fleischgehalt von ca.50-60%, einen hohen Fremdwasseranteil von ca. 40% sowie fleischfremdes Eiweiß, Binde, – Gelier- und Verdickungsmittel. Sicherlich haben Sie auf Ihrer letzten Tiefkühlpizza nirgends diese Bezeichnung lesen können: “Pizzabelag aus Vorderschinken nach Brühwurstart zusammengefügt“.

Surimi

Bei Surimi Garnelen handelt es sich um ein Garnelenimitat das als Garnele verkauft wird. Es ist ein stabilisiertes, myofibrilläres Eiweiß aus mechanisch entgrätetem Fischfleisch (Grundlage ist der “Scheinschnapper“). Es wird mir Wasser ausgewaschen und mit Zutaten vermengt, so dass man es beliebig färben und formen kann.

Surirmi wurde bis in die 1960er-Jahre frisch verzehrt. Inzwischen wird diese Fischeiweißmasse vor der weiteren Verarbeitung tiefgefroren, was den Einsatz von Frostschutzmitteln“ wie Sorbit oder Saccharose erforderlich macht. Gelier- und Verdickungsmittel sowie Komplexbildner und andere Zusatzstoffe geben dem Produkt die gewünschte Konsistenz.

Beispiele:

“Hähnchenschnitten Cordon bleu Art“

Beschreibung:

Zarte Schnitten aus fein zerkleinertem Hähnchenfleisch, küchenfertig zubereitet, gefüllt mit Formfleisch-Putenschinken und einer Zubereitung mit Käse, paniert und tiefgefroren.

Zutaten:

Hähnchenfleisch (42%), Weizenmehl , Trinkwasser, pflanzliches Öl, Zubereitung mit Käse, Wasser, Käse (2%) pflanzliches Fett, Stärke, Milcheiweiß, Salz, Farbstoff Beta Carotin, Formfleisch-Kochschinken aus Putenfleisch (9%), Trinkwasser, Nitritpökelsalz (Salz, Konservierungsstoff E250), Maltodextrin …………..

Putensalat

Beschreibung:

Zartes Putenfleisch mit knackigen Zutaten wie Mais, Erbsen, Champignons, Spargel und einem Spritzer Zitronensaft

Zutaten:

23% Putenfleisch (Putenfleisch, Form-Putenfleisch), Wasser. 10% Mais, 8% Joghurterzeugnis, 8% Champignons, 7% Form-Hühnerfleisch, 7% Erbsen, 6% Spargel, pflanzliches ÖL, Zucker, Essig (Branntwein, Weißwein, Malz), modifizierte Stärke, Zitronensaftkonzentrat, Aroma…………

Surimi

Surimi-Garnelen, Gefangen – Indischer Ozean.

Auf dem Döschenrand ist in sehr kleiner Schrift zu lesen: “Surimi Garnelenimitat aus Fischmuskeleiweiß geformt“.

Weitere “Mogelpackungen“

Joghurt mit Vanille:

Auf Produkten werden Vanilleblüten dargestellt, aber es findet sich lediglich der Vanillegeschmack aus dem Labor darin.

Milchmischgetränke mit Erdbeeren:

Rote fruchtige Erdbeeren auf der Verpackung – innen drin fettarme Milch sowie Zucker, Aromen und als Farbstoff Cochenillerot A.

Vanilleeis:

Auch hier wieder das Bild mit der Vanilleblüte eingesetzt, wobei das Produkt lediglich Aromen enthält und satt Milchfett (“aus Rahm“ ) findet man Fremdfett.

Schokoladenpuddingcreme:

Das Bild auf dem Töpfchen verspricht einen regelrechten Schokotraum, enthält aber nur 2,2% Kakaopulver, ganz zu schweigen von den vielen Fremd- und Zusatzstoffen.

Die Verbraucherzentrale stellte folgendes fest:

-       eine Verschlechterung der Lebensmittelqualität

-       Aromen und minderwertige Zutaten, die hochwertige Bestandteile ersetzen

-       Betroffen sind auch Markenprodukte

-       Die Werbung suggeriert eine hohe Qualität

-       Unsere lückenhafte Gesetzgebung ermöglicht eine “legale Täuschung“ des Verbrauchers.

Fazit.

Diese Informationen sind erschreckend! Wer weiß, welche Zutaten die Pizza, die Käselasagne oder das überbackene vegetarische Gericht und der Salat mit Schafskäse oder Garnelen beim letzten Restaurantbesuch enthielten?

Und beim Nachtisch kann man sich auch nicht sicher sein, ob man eine gute Qualität erwischt hat oder nur billige Imitate aus dem Labor?

Die Zutatenlisten sind auf jeden Fall genau zu studieren. Es empfiehlt sich, eine Lupe beim Einkauf mitzunehmen, um das Kleingedruckte entziffern zu können.

Man sollte auch beim Koch in den Gaststätten und Restaurants nachfragen, ob er tatsächlich “echten“ Käse, Fleisch und Schinken sowie eine gute Qualität in seiner Küche einsetzt.

OpenRep inkl. deutschem Kent ab Montag (17.05.) verfügbar!

Dienstag, 11. Mai 2010

Liebe Freunde der Homöopathie,

nachdem wir letztes Jahr September bereits OpenRep in deutscher Sprache zur Verfügungs gestellt haben, folgt nun der zweite Teil:

Das Kent Repertorium, komplett übersetzt, zur kostenfreien Verwendung! Ab Montag dem 17.05.2010 finden Sie an dieser Stelle alle nötigen Links um den Download zu starten und sofort loszulegen!

Für die Zukunft ist viel geplant! Wir möchten OpenRep von grundauf neu entwickeln und einige bekannte Funktionen aus Programmen wie dem “RADAR” übernehmen.

Wenn auch Sie uns helfen möchten, so würden wir uns über Rückmeldungen und Verbesserungen zu unserer Übersetzung sehr freuen.

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Projektleiter (Herr Körschgen) gerne per E-Mail zur Verfügung: joscha.koerschgen@btb.info

Heilpflanzen als Ruderalpflanzen

Dienstag, 11. Mai 2010

Ruderalpflanzen sind Gewächse, die besonders gerne in der Nähe menschlicher Ansiedlungen wachsen. Darunter gibt es zahlreiche Heilpflanzen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl die Brennnessel.

Wenn ich jetzt Anfang Mai einen Spaziergang mache und links und rechts um mich schaue, was mir so entgegenspreißt, so finde ich manche Heilpflanze darunter. Hier einige Beispiele:

Das Schöllkraut liebt die Nähe von Beton, Metall und Steinen.

Der Hopfen im Kampf gegen die Knoblauchrauke. Wer wird überleben? Der Hopfen natürlich.

Das Hopfen hat als Rankpflanze ein ungemeines Wuchspotenzial. Hier erorbert er gerade einen Holzmast.

Die synthetischenRepertorien führen vermehrt zur Indifferenz- eine internationale facebook-Diskussion

Montag, 10. Mai 2010

Am 20. Januar veröffentlichte ich einen Aufsatz  über diese Problematik auf den Facebook-Seiten der INTERNATIONAL ACADEMY OF CLASSICAL HOMEOPATHY, dem Institut von George Vithoulkas:

“The disadvantages of the new repertories – let´s go back to KENT

In the last years most of the german homeopaths have been using the new “synthetic” repertories. The SYNTHESIS REPERTORY as well as the COMPLETE REPERTORY became the new standard in homoepathic repertorization in Germany. During only a few years several new editions of these books were published – and every new is different from the previous. In my opinion both books (and their computer-programs too) have several disadvantages:
1. Is every polychrest in the future going to have all symptoms?
It is okay to add symptoms of new remedies, of course! But frequently you can find added symptoms of old remedies, which are well tested from the classical authors. All symptoms of this remedies are well known and new addings are not serious. I want to show you two examples:
Lachesis
One of the main symptoms of Lachesis is called “left side agg.” Lachesis is the most important homeopathic drug for problems of the left side. If you have a look to KENT REPERTORY you can notice under “left side agg.”, that Lachesis is listed with value three. “Right side agg.” is only listet with value one. This is in harmony with the old classical authors.
If you have a look to the SYNTHESIS REPERTORY, Ed. 9.1 or to the COMPLETE REPERTORY, Lachesis is listet with value three for “left side agg.” and for “right side agg.” as well!
Lycopodium
It is the most important remedy for health problems of the right side of the body. What you can see under “right side agg.” is similar to that what you can see Lachesis for the left side.
If you are using the new synthetic repertories you must accept the trend, that the differences between the Polychrests will get lost more and more.
2. Do we have to accept frequently changing hierarchies and structures of the new repertories?
In the new editions of the synthetic repertories you can find new structures of symptoms. The authors and publishers want you see this as an advantage and to buy every new edition. And what result do we have? There are existing a lot of different new books, and if we want to discuss a case in the homeopathic community, everyone is getting a different simile!
What do you think are the reasons, why no books containing homeopathic cases are published the last years? What special repertory should the author use, what edition? Everybody has its one different repertory! This are the worst basics for teaching the beginners. ”

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George Vithoulkas antwortete:

“Dear Rolf
I agree with you totally, but what can we do when everyone projects himself as The Teacher and his sayings are taken seriously by the repertory people and carried to the repertories and the MMs?
Best regards
George Vithoulkas”

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Siddharth Kankariy, ein Kollege aus Indien stimmte dem zu:

Yeah .. its true of you both as well..
also our great master kent had made such a vast & complete repertory in d form of “KENTS REPERTORY” dat hardly any new work in this field is useful..
and d use of new repertories adds more to d confusion of selecting rubrics wid almost every polycrest in every rubric..
also d differentiation of rubrics is very finer…similar rubrics r large in number..
so kents repertory is d BEST one to b used in our times too..”

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Danach kündigte ich unsere deutsche Übersetzung des OPEN REP-KENT an:

“Computer-repertorization for free: the OpenRep-Project
Vladimir Polony, a homeoptath from slovakia, created the OpenRep programm in english language. It contains several repertories, for example the Kent Repertory in English and Spanish and the Boenninghausen Repertory in English (downloads: www.homeopathyonline.org). Y…ou can download it for FREE!
Now we are translating Vladimirs english Kent version into German. In a few weeks we will be ready. Then the Kent-programm will be usable in 3 languages and I hope we are re-creating the good old standard of professional repertorization with the KENT.”

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