Fachbereich 3: Veterinärmedizin
Entwicklung alternative Veterinärtherapien
Die meisten alternativen Veterinärtherapien entwickelten sich aus den entsprechenden Humanbereichen. Einige prägnante Beispiele:
In der klassischen Homöopathie begann eine Therapeutengruppe um SCHMIDT in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, homöopathische Arzneimittel gegen Tiererkrankungen mit Hilfe des Kentschen (Human-) Repertoriums zu finden. Auch heute noch werden in der Veterinärhomöopathie Tiersymptome mit Humanrepertorien herausgesucht.
In der Veterinärakupunktur wurde schon im
alten China mit der humantherapeutischen
Methodik behandelt. Bis heute werden dem
Tierkörper die gleichen Meridiane wie beim
Menschen zugewiesen.
Die wissenschaftliche Untersuchung der Wirkung von Heilpflanzen auf Säugetiere wurde in der Sowjetunion Anfang der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorangetrieben. Auch hier haben sich "mit gewissen Ausnahmen und Einschränkungen wie beispielsweise veränderten Mengen-angaben" die gleichen Arzneipflanzen für Tiere bewährt, die auch für Menschen indiziert sind.
Veterinärmedizinische Therapieverfahren
dürfen auch von Personen angewendet werden,
die weder ein Studium zum Tierarzt
noch eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker
absolviert haben.
Für viele Berufe, die mit Tierhaltung zu tun
haben, kann die Absolvierung solcher Ausbildungen
von Vorteil sein.





